Syrauer Springbrunnen wird zum Wasserspielplatz

Tourismus Park der Syrauer Drachenhöhle vor Neugestaltung - Projekte für 200.000 Euro geplant

Syrau. 

Syrau. Trotz anhaltender Corona-Krise und der damit verbundenen Schließung der Syrauer Drachenhöhle hat Eigenbetriebsleiterin Heidrun Bauer auch Positives zu vermelden. Der Höhlenpark steht vor einer Neugestaltung. Kürzlich gaben die Gemeinderäte grünes Licht für Planungsleistungen. Laut Bauer sollen insgesamt 200.000 Euro in das Areal investiert werden. Die Maßnahmen werden zu 80 Prozent aus EU-Mitteln für den ländlichen Raum gefördert.

Handlungsbedarf im Freilichtbühnen-Bereich

Zu den geplanten Maßnahmen gehört der in die Jahre gekommene Springbrunnen. An dieser Stelle werde eine Art Wasserspielplatz mit begehbaren Elementen entstehen. Im Zuge der Neugestaltung sollen die Wege rund um das Höhlengebäude angepasst werden. Besonders im Bereich der Freilichtbühne besteht Handlungsbedarf. Zwischen den Sitzreihen muss der Bodenbelag erneuert werden. So mancher Naturstein ist im Laufe der Zeit zum Stolperstein für die Besucher geworden. Bei der Gestaltung der Außenanlagen spielen die Elemente Wasser, Erde und Luft eine große Rolle.

Knapp 50.000 Besucher im vergangenen Jahr

Zum erlebnisorientierten Konzept gehört ein Kletterfelsen. "Das haben sich die Kinder gewünscht", verriet Bauer. Geplant ist zudem ein kaskadenartiger Wasserlauf, der einer Felswand entspringt. Über den Standort des Grillplatzes wird noch beraten. Auf Anregung der Leiterin soll es für die Knirpse später eine Schnitzeljagd mit Stationen durch den gesamten Park geben. "Da geht es um die Fortsetzung der Drachensage." Witzige Comics sollen die Entdecker auf die richtige Spur bringen. Allerdings ist dieses Projekt nicht Teil der Fördermaßnahme, räumte Bauer ein. Die Umsetzung der Neugestaltung des Parks erfolgt nächstes Jahr, so das erklärte Ziel. Voriges Jahr bestaunten knapp 50.000 Besucher die bizarren Gebilde der Tropfsteinhöhle.