Wow. Der Termin für den 31. Tag der Sachsen 2027 wurde extra vorgezogen? Wegen der Sternquell Wiesn? Geschäftsführer Jan Gerbeth antwortet: „Ja. Das ist tatsächlich so. Wir möchten im Vogtland eine zuverlässige Tradition entstehen lassen und immer am ersten September-Wochenende dieses riesige Bierfest feiern. Wir sind dem Kuratorium sehr dankbar“, betonte Jan Gerbeth zum Probeanstich für die fünfte Wiesn-Auflage.
Jan Gerbeth: „Wir haben jetzt vier tolle Tage vor uns“
Demnach wird der 31. Tag der Sachsen nächstes Jahr zusammen mit dem Plauener Spitzenfest vom 18. bis 20. Juni 2027 gefeiert. Der Plauener Oberbürgermeister und Schirmherr der Sternquell Wiesn, Steffen Zenner, hatte das in Dresden durchgesetzt.
Hintergrund: Der „Tag der Sachsen“ wird seit mehr als drei Jahrzehnten immer am ersten September-Wochenende gefeiert. Der Freistaat hat Plauen als Gastgeberstadt auserkoren und zugleich Platz gemacht für die 6. Sternquell Wiesn. „Das heißt, wir haben jetzt vier tolle Tage vor uns und freuen uns im Anschluss auf zwei große Feste im nächsten Jahr“, betonte Sternquell-Geschäftsführer Jan Gerbeth.
Zum Probeanstich wird geübt
Zum Probeanstich treffen sich alle Verantwortlichen und die Medienvertreter im Vorfeld, um alle wichtigen Fragen zu erörtern und den offiziellen Anstich zu üben, damit dann am Donnerstag (3. September, 18 Uhr) nichts schief geht vor 2.800 Augenzeugen. Die 5. Sternquell Wiesn wird vom 3. bis 6. September 2026 auf dem Plauener Festplatz gefiert.
Pünktliches Erscheinen ist nicht verkehrt
Dass bereits zum Auftakt am Donnerstag alle Plätze im XXL-Festzelt besetzt sind, davon darf ausgegangenen werden. Wie Marketingleiter Thomas Münzer mitteilte, „sind alle Reservierungskontingente an die Gäste vergeben worden. Es gibt noch genügend freie Tische am Donnerstag, die wir nicht reserviert haben, damit jeder die Möglichkeit hat, dabei zu sein“, verrät der Marketingleiter.
Sein Tipp: Rechtzeitig da sein und die Plätze einnehmen. Hinweis: Für alle Gäste, die im Vorfeld einen Tisch reserviert haben gilt ebenfalls, rechtzeitig zu erscheinen. Ewig freihalten kann man aufgrund des Andrangs die Tische nämlich nicht.
Zwei neue Caterer feiern Premiere
Spanische Spezialitäten und leckere Crêpes feiern Wiesn-Premiere. Die beiden Caterer hatten Glück. „Wir haben sehr viele Anfragen von Caterern, die gerne zu uns kommen möchten. Doch der Platz im Außenbereich ist ebenfalls begrenzt“, lässt Thomas Münzer wissen.
Ähnlich wie im vergangenen Jahr richten sich die Verantwortlichen auf einen Rekordzulauf ein. Dafür spricht auch, dass die Getränkemärkte in dieser Woche den Ausverkauf des Sternquell Wiesn Festbieres in der Flasche meldeten. Nur vereinzelt gibt es demnach noch Sternquell-Festbier in Flaschen.
Ab Donnerstag wird das Sternquell-Festbier überall gezapft
Das Sternquell Wiesn-Festbier wird ab Donnerstag in Plauen aus den Hähnen fließen. Aber nicht nur dort. Unter anderem schenken auch die Oktoberfeste in Zwickau, Oelsnitz, Kürbitz und Jößnitz sowie weitere Veranstalter das Festbier aus.
Ein Genuss
Und wie schmeckt das Wiesn-Festbier 2026? Technik-Geschäftsführer Günther Spindler lobt seine Braumeister: „Unser Festbier zeigt sich am Gaumen mit einem harmonischen, vollmundigem Körper, der von einer ausgewogenen Malznote getragen wird. Die angenehme Süße des Malzes verleiht ihm Fülle und Charakter, ohne dabei schwer und mastig zu wirken.“ Das Sternquell Wiesn-Festbier (Alkoholgehalt von 5,8 % vol.) ist für alle Genuss-Biertrinker etwas ganz besonderes.
Teilnehmerrekord erwartet
Zum Umzug am Sonntag könnte es einen neuen Rekord geben. 45 Vereine haben sich angemeldet und 1.300 Teilnehmer werden aller Wahrscheinlichkeit nach um 11 Uhr losmarschieren. Alles, was man rund um die 5. Sternquell Wiesn wissen muss, erfahren die BLICK.de-Leser unter der extra Rubrik „Sternquell Wiesn 2026“.
Der OB macht‘s mit anderthalb Schlägen
Zum Probeanstich machte der Plauener Oberbürgermeister kurzen Prozess. Mit dem ersten Schlag saß der Zapfhahn im Spundloch. Steffen Zenner ließ noch einen kleinen Nachschlag folgen, der aber gar nicht wirklich nötig war. „Es ist also alles bereit für die große Fete. Wir freuen uns auf die Vogtländer und Gäste aus nah und fern“, prostete Steffen Zenner in die Runde.
Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.




