Talsperre Dröda kann besichtigt werden

Schautag Landestalsperrenverwaltung lädt am Sonntag ein

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Die Trinkwassertalsperre Dröda kann am Sonntag besichtigt werden. Foto: Jürgen Hadel/ZWAV

Dröda. Sachsen zählt in Deutschland zu den Bundesländern mit den meisten Talsperren. Versorgten die ersten Wasserspeicher im Land früher vor allem den Bergbau, so haben Stauanlagen heute zumeist mehrere Funktionen.

Der Staatsbetrieb Landestalsperrenverwaltung (LTV) betreibt und bewirtschaftet nahezu alle Stauanlagen im Besitz des Freistaates Sachsen. Genauso wichtig ist ihre Zuständigkeit für den Ausbau, die Unterhaltung und den Hochwasserschutz an allen Fließgewässern in der Verantwortung des Landes. Die LTV ist dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft nachgeordnet.

Für einen besseren Einblick

Der Schutz des Wassers und der Natur ist enorm wichtig für das Leben der Menschen. "Was wir dafür tun, möchten wir gern zeigen und laden deshalb alle Vogtländer herzlich an die Trinkwassertalsperre Dröda ein", schreibt die Landestalsperrenverwaltung. Demnach öffnet kommenden Sonntag (25. März) die Talsperre Dröda von 10 Uhr bis 15 Uhr.

Dort erfahren die Interessierten mehr über technische Details und der Wasserabgabe, blicken ins Innere des Bauwerks oder schlendern über die sonst gesperrte Mauerkrone. Für Kinder gibt es eine Mal- und Bastelecke. LTV-Tipp: "Am LTV-Informationsstand im Festzelt erhalten die Besucher extra für den Tag des Wassers aufbereitetes Trinkwasser aus der Talsperre Dröda."

Hintergrund: Als wichtigste Lebensgrundlage müssen die Menschen das Wasser schützen. Und zwar für sich selbst, aber auch für die Tiere und Pflanzen. Deshalb ist das Motto des Weltwassertages der Vereinten Nationen in diesem Jahr "Natur für Wasser".