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Team der "Impfunterstützung Plauen" nimmt Arbeit auf

Telefonservice Stadtverwaltung unterstützt die Senioren bei der Terminvereinbarung

Plauen. 

Plauen. Unter dem Namen "Impfunterstützung Plauen" nimmt am kommenden Montag ein Team der Stadtverwaltung die Arbeit auf.

Über die Telefonnummer 03741-2912333 erhalten Senioren Hilfe bei der Reservierung von Impfterminen. Darüber haben Sozialbürgermeister Steffen Zenner sowie die Behinderten- und Ausländerbeauftragte Heidi Seeling am Freitag die Öffentlichkeit informiert. Gleichzeitig hat Bürgermeister Steffen Zenner die Frage nach einem zweiten Impfzentrum im Vogtland so beantwortet: "Ich halte die Entscheidung, ein Impfzentrum in Eich zu betreiben, für unglücklich. Dieser Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln so gut wie gar nicht zu erreichen. Die Stadt Plauen bietet an, binnen einer Woche im Behördenzentrum ein zweites Impfzentrum betriebsbereit einzurichten. Der Beigeordnete des Landrates, Dr. Uwe Drechsel, hat Unterstützung für diese Idee zugesichert", ließ Bürgermeister Steffen Zenner wissen. Im Ministerium in Dresden befasst man sich derzeit mit der Thematik. Der Ausgang scheint völlig offen. in dieser Woche wurde bekannt, dass in Eich 300 Impfdosen nicht verimpft werden konnten, weil nicht genügend Impflinge zur Verfügung standen. Der überschüssige Impfstoff wurde daraufhin in medizinischen Klinikbereichen in Plauen und Leipzig verimpft. Doch zurück zum eigentlichen Inhalt der Pressekonferenz an diesem Freitag im Plauener Rathaus.

Es geht um 6.000 über 80-Jährige Plauener

Ziel der "Impfunterstützung der Stadt Plauen" ist es, Plauener Senioren der Priorität 1, das heißt ab 80 Jahren, bei der Reservierung eines Impftermins zu unterstützen. "Immer wieder haben mich Senioren angerufen oder angesprochen und sich eine derartige Unterstützung gewünscht", so Bürgermeister Steffen Zenner. "Insbesondere geht es dabei um unsere betagten Menschen, die nicht über Internet verfügen oder weder Familie noch Bekannte oder Freunde vor Ort haben, die sie dabei unterstützen könnten. In Plauen leben immerhin fast 6000 Menschen, die 80 Jahre oder älter sind." Die Hotline ist ab 1. März, 8 Uhr, unter der Telefonnummer 03741-2912333 erreichbar. Sie ist besetzt von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr. Die organisatorische Vorbereitung hatte Heidi Seeling in den Händen. "Ich habe hausinterne Unterstützung erhalten von unserem IT-Bereich sowie unserer Personalchefin", freut sich Heidi Seeling. Fünf weitere Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung kümmern sich ab Montag kommender Woche um die Hotline. In zwei Schichten werden mindestens jeweils zwei Mitarbeiter an den Telefonen zur Verfügung stehen.

Und so läuft das Ganze ab

"Die Senioren können bei der Hotline anrufen, melden ihr Interesse an einem Impftermin an, hinterlassen uns Name, Anschrift, Geburtstag und eine Telefonnummer. Auf dieser rufen wir dann zurück, wenn wir einen Impftermin vereinbaren konnten. In den ersten Tagen wird der Andrang sicherlich etwas größer sein, daher ist auch hier etwas Geduld gefragt. Günstig wäre natürlich, wenn nicht alle Interessierten gleich am 1. März versuchen, die Impfunterstützung der Stadt Plauen zu erreichen", so Heidi Seeling. "Wichtig ist uns, eindringlich darauf hinzuweisen, dass dieser Service der Stadt Plauen komplett kostenlos ist, ebenso wie die Impfung selbst. Wir benötigen daher weder Bankverbindung noch irgendwelche Passwörter von den Senioren", macht Bürgermeister Steffen Zenner aufmerksam. Nicht vorgesehen sei es, den Transfer ins Impfzentrum zentral zu organisieren. "Das können wir nicht leisten. Hier können wir nur auf die nichtkommerziellen oder die kommerziellen Anbieter wie zum Beispiel Taxi verweisen. Ich bin aber nach wie vor im ständigen Kontakt mit dem Sächsischen Sozialministerium, um ein weiteres Impfzentrum für das Vogtland in Plauen zu erreichen. Entsprechende Räumlichkeiten hat die Stadt Plauen vorgeschlagen und würde sie sogar kostenlos zur Verfügung stellen."



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