Temposünder überweisen eine Million Euro

Blitzerbilanz Autofahrer knipsten im vergangenen Jahr 41.000 Mal das Licht an

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Der Blitzer auf der Oelsnitzer Straße erfasste im vergangenen Jahr 3.155 Temposünder. Foto: Karsten Repert/Archiv

Plauen. Rein statistisch gesehen hat es 2017 in Plauen 41.000 Mal geblitzt. Die Temposünder mussten dabei Verwarn- und Bußgelder in Höhe von 1.040.000 Euro überweisen. Das teilte diesen Montag die Stadtverwaltung mit. "In der Bilanz erfasst sind alle Vorgänge im fließenden Verkehr, die durch die Verwaltungsbehörde und die Polizei aufgenommen wurden", informiert Fachgebietsleiter Martin Gabriel aus der Bußgeldstelle.

Fahrer sind nun langsamer unterwegs

Dabei erfassten die mobilen Blitzerfahrzeuge in 2017 insgesamt 11.318 (2016: 13.780) Raser. Die stationären Blitzer auf der Pausaer Straße stadtauswärts (4.654) und stadteinwärts (7.413) sowie der Oelsnitzer Straße (3.155) und die stationäre Rotlichtüberwachung Böhlerstraße (843) spülten ebenfalls Geld in die Stadtkasse. Auf die Kritik vieler Autofahrer antwortet die Verwaltung mit den Fallzahlen und der nun statistisch einsehbaren Entwicklung.

"Der disziplinarische Effekt ist bewiesen, da die Verkehrsteilnehmer an den überwachten Stellen jetzt generell langsamer fahren", heißt es aus dem Rathaus. Fachgebietsleiter Martin Gabriel betont: "Die Blitzer wurden dort aufgestellt, wo besondere Gefahrenbereiche bestehen."

Mehr Verstöße im ruhenden Verkehr

Die Einnahmen aus Verwarn- und Bußgeldern aus der Überwachung des ruhenden Verkehrs durch Polizei und Gemeindlichen Vollzugsdienst der Stadt Plauen belaufen sich zudem auf 368.339 Euro (Vorjahr: 364.235 Euro). Aufgeführt sind alle Verstöße im ruhenden Verkehr, wie zum Beispiel parkende und haltende Fahrzeuge. Die Zahl ist gestiegen. 23.777 Fälle (2016: 22.249 Fälle) wurden hierbei gezählt.