Theater Plauen-Zwickau: Generalintendant erwartet spannende Spielzeit

KULTUR Roland May im Gespräch

Plauen. 

Plauen. Generalintendant Roland May sieht einer spannenden Spielzeit entgegen. Im 20. Jahr nach der Theater-Fusion der Häuser in Zwickau und Plauen gab es coronabedingt es noch nie größere Herausforderungen. Er selbst ist hin- und hergerissen. Aktuell können maximal 150 Gäste die Vorstellungen in der großen Bühne sehen. "Wir können theoretisch schon mit vollem Saal spielen." Dann allerdings müssten alle Besucher eine Maske tragen. "Da bin ich skeptisch", räumte May ein. Dennoch will er im November einen Testballon mit voll besetzten Zuschauerreihen steigen lassen. Eine gute Nachricht für das treue Publikum gibt es jetzt schon. Mit Beginn der neuen Spielzeit ist die Theater-Gastronomie wieder am Start.

Ein fließender Übergang

Neu sind auch die Proberäume in den Kolonnaden an der Bahnhofstraße. "Die haben wir kürzlich angemietet", verriet May. Dennoch ist das Ensemble auf der Suche nach einem neuen Proberaum. In den Räumen im ehemaligen Kino "Tivoli" an der Pfaffenfeldstraße habe es immer wieder bautechnische Probleme gegeben. Nach elf Jahren arbeitet May bereits an seinem Abgang als Intendant. In zwei Jahren soll ein Nachfolger die Regie am Theater Plauen-Zwickau übernehmen. "Es soll ein fließender Übergang werden." Schon jetzt haben sich über 40 Kandidaten - darunter auch welche aus der Schweiz, Italien und Österreich - beworben. Als viertgrößtes Theater in Sachsen sei man immer noch vergleichsweise gut aufgestellt, blickt May auf seine Zeit als Generalintendant zurück. Bisher habe er nicht den Eindruck, dass Plauen seit der Verschmelzung hinter Zwickau zurückstehen muss.