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Therapie im Grünen - Funktioniert das?

Projekt Zwischen Gurken und Kürbissen entsteht in Auerbach ein Ort der Ruhe

Auerbach. 

Auerbach. Therapie im Grünen kann richtig Spaß machen, weiß Brigitte Mothes. Sie ist Mitglied im Verein "Selbstbewusstsein". Im Mittelpunkt steht ein Projekt in der Kleingartensparte "Freudental". Der Name ist Programm. Wer den Weg hierher findet, kann sich mit Gartenarbeiten beschäftigen oder an einem lauschigen Plätzchen einfach mal die Ruhe genießen.

Die Leiterin der Selbsthilfegruppe "Aktiv gegen Depression" ist optimistisch, dass sich der Aufwand lohnt. "Es soll ein ungezwungener Anlaufpunkt für alle sein." Neuerdings steht die Gartentür den Besuchern von Montag bis Freitag ab 10 Uhr täglich offen.

Mit neuer Ansprechpartnerin wird umgestaltet

Mit Andrea Rexha wurde nun jemand gefunden, der als Ansprechpartner immer vor Ort sein kann. Die Auerbacherin konnte über die Agentur für Arbeit im Verein angestellt werden. Die gelernte Pflegefachkraft hat sich bereits gut eingelebt: "Ich freue mich auf die Arbeit hier und werde für die Besucher immer ein offenes Ohr haben." Im 5.600 Quadratmeter großen Grundstück ist vieles möglich."

Vor wenigen Tagen trafen sich Vereinsmitglieder und Freunde zum Arbeitseinsatz. Es wurde fleißig Sand geschaufelt. Entstanden ist ein Beach-Volleyballfeld. Nicht zu übersehen sind auch die neu angelegten Beete. Die Kleingärtner sehr experimentierfreudig: "Wir haben fünf verschiedene Kartoffelsorten angepflanzt", verriet die Projektleiterin. Über dem Komposthaufen breiten sich großblättrige Kürbispflanzen aus und im Gewächshaus gedeihen Gurken und Tomaten.

Jeder kann mitmachen

"Wir suchen noch Leute, die bei uns mitmachen wollen", so Mothes. Vereinsmitglied müsse man nicht zwangsläufig werden. "Jeder wie er möchte." Am 25. August laden die Gastgeber im Freudental zu ihrem ihren ersten Tag der offenen Gartentür ein.



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