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Tiergehege Waldhaus ist einen Besuch wert

Ausflugsziel Traditionsreiche Einrichtung öffnet am Sonntag das Mausoleum

Waldhaus. 

Waldhaus. Das Tiergehege im idyllischen Örtchen Waldhaus bei Greiz ist ein beliebtes Ausflugsziel für all jene, die Natur, Ruhe und auch Tiere mögen. Besonders gerne kommen Familien mit Kindern, um sich die Vierbeiner anzuschauen. Aber auch Senioren nutzen das weitläufige, idyllisch gelegene Areal, welches zum Landschaftsschutzgebiet Greiz-Werdauer Wald gehört, zum Spazieren und besuchen die Tiere regelmäßig.

Auf einer Fläche von etwa drei Hektar beherbergt das jederzeit zugängliche Gehege verschiedene, hauptsächlich einheimische Tierarten. Dazu gehört das Rotwild, die dominierende Art in den umliegenden Wäldern.

So ist das Gehege entstanden

Die Entstehung des Tiergeheges geht auf das Jahr 1969 zurück. Es mag ein wenig weit hergeholt erscheinen, das Fürstenhaus Reuß für die spätere Anlage des Tiergeheges mitverantwortlich zu machen. Schließlich liegen rund 50 Jahre zwischen der Abdankung von Heinrich XXVII. (Reuß jüngere Linie) infolge der Novemberrevolution 1918 und dem Nutzungsbeginn des ersten Damwild-Geheges.

Zumindest aber war der 1902 verstorbene Fürst Heinrich XXII. (Reuß ältere Linie) ein ausgesprochener Liebhaber der Wälder und des Jagdwesens. Für ihn war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten. Im Alter von nur 56 Jahren wurde am 25. April 1902 Fürst Heinrich XXII. neben seiner Gattin im Mausoleum beigesetzt.

Am Sonntag, dem 8. Juli, öffnet das Mausoleum in Waldhaus von 11 bis 17 Uhr zur Besichtigung. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.



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