Toller Erfolg zur Premiere in Plauen

Bürgerfest Beste Stimmung rund um die Weberhäuser und das Konventsgebäude

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Lena-Sophie Weirauch (l.) und Jo-Ann Neumann filzten eine Kugel, Julia Kammerer-Peschtrich vom Unikat-Verein half. Foto: Igor Pastierovic / Sternquell-Brauerei

Plauen. Beste Stimmung herrschte zum 1. Sternquell-Bürgerfest rund um die Weberhäuser und das Konventsgebäude. Die Plauener strömten aus allen Richtungen in die Elsteraue: "Mit solch einer großen Resonanz haben wir nicht gerechnet", zeigte sich Sternquell-Produktmanager Thomas Münzer sichtlich begeistert.

Spaß für Groß und Klein

In den Gärten der Weberhäuser war kaum ein freier Platz zu finden. Die "Dixiland-Six" sorgte für die passende Musik. Schauspieler Jörg Simmat in seiner Rolle als historischer Braumeister unterhielt die Besucher bestens mit Anekdoten zur Brauerei und allerlei Gedichten.

"Schön, was hier los ist", meinten Dietmar Stangenberg und Dieter Kupschke, und genossen die Sonne sowie ein kühles Bürgerbräu. "Wir wollen eine Kugel filzen", zeigten sich Jo-Ann Neumann und Lena-Sophie Weirauch begeistert in einer der Weberhäuser-Werkstätten. Nicht nur Kinder versuchten sich beim Buttern, Kerzen ziehen sowie dem Bau von Holzhäuschen.

Mitglieder des Unikat-Vereins unterstützten die Besucher, boten ihnen selbstgebackenen Mohnkuchen oder Bienenstich zum Kaffee, sowie Roster und Steaks zum Sternquell an. "Ein herzliches Dankeschön gilt den Vereinsmitgliedern, die die Besucher mit solch einer großen Leidenschaft und Liebe zum Detail bewirtet haben", so Thomas Münzer.

Kabarettisten im einzigen erhalten gebliebenen Gebäude des Deutschen Ordens in Mitteldeutschland

Das Lob gebührt auch dem Förderverein Komturhof, der den Abend des Bürgerfestes mitgestaltete. In der einzigartigen Location, die bis auf den letzten Platz ausverkauft war, erlebten die Gäste einen stimmungsvollen Abend. So konnten sie die eine oder andere Bürgerbräu-Spezialität und die Kabarettisten der "Leipziger Pfeffermühle" genießen.

Mit ihrem "Informationsabend zur Rentenversicherung" sorgten die Künstler dafür, dass die altehrwürdigen Mauern immer wieder von Lachsalven erschüttert wurden. Es ist urkundlich belegt, dass im Plauener Konventsgebäude, dem einzigen erhalten gebliebenen Gebäude des Deutschen Ordens in Mitteldeutschland, bereits im 13. Jahrhundert das erste Plauener Bier gebraut wurde. Nach der Zerstörung 1945 wurde es auf Initiative des Fördervereins "Konventsgebäude" erst in den letzten Jahren aufwändig saniert.