Trabis quälen sich durch Staub und Schlamm

Sport 50 Rennpappen auf Rundenhatz im Gewerbegebiet Pausa

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Mit drei Rädern schafft es der Trabi geradeso ins Fahrerlager zur Reparatur. Foto: Simone Zeh

Pausa. Der Ort befand sich wieder mal im Trabirennfieber. 50 Kultpappen gingen auf Rundenhatz. Gerade noch staubtrocken, präsentierte sich die Piste ein paar Minuten später schlammig, so dass manche Trabifahrer ins Schleudern gerieten.

Hier hilft jeder mal jedem

Die staubige Piste wurde per Traktor mit Wasser aus dem Güllefass kräftig besprüht. Und wer als Zuschauer nicht aufpasste, bekam schnell mal eine Wasserdusche oder später auch ein paar Schlammpritzer verpasst. Andere Zeitgenossen machten es sich in einer Art Strandkorb gemütlich. So wie Teilnehmer aus Magdeburg.

Vor allem wenn gerade nichts im Fahrerlager zu tun ist, weil es mit dem Trabi gut läuft, gab es Zeit für Muße. "Wir helfen aber auch anderen aus", zeigte er auf das geschäftige Tun hinter ihm. Den Gesamtsieg holte diesmal das Team "Werk zwei" von Jens Flach aus Dobia mit 148 Runden in acht Stunden Fahrzeit auf dem Parcours.

Die Strecke ist nun kürzer - Ein Teilgrundstück wurde verkauft

Damit verdrängte man Team 200 Puls 2 aus Langenwetzendorf, welchem man im Vorjahr als Zweiter noch den Vortritt lassen musste, Platz eins. Warum diesmal so viele Runden gedreht wurden, ist zu erklären:

"Die Strecke ist kürzer, weil ein Teilgrundstück verkauft worden ist", so Ina Volpert vom Organisationsbüro. Deshalb sei es auch gut gewesen, dass diesmal nur 50 Trabis an den Start gegangen waren.