Traditionsverein wird 100: Drei Tage Fußball und Familienfest

Der Traditionsverein ESV Lok Plauen wird 100 Jahre alt. Gefeiert wird von Freitag bis Sonntag mit Sport, Musik und Aktionen für die ganze Familie.

Plauen

Mit einem Festwochenende begeht der ESV Lok Plauen am kommenden Wochenende seinen 100. Geburtstag.

Ein Jahrhundert Vereinsgeschichte

100 Jahre Leidenschaft. 100 Jahre Gemeinschaft. 100 Jahre Zukunft. Mit diesen drei Botschaften begeht der ESV Lok Plauen am kommenden Wochenende seinen 100. Geburtstag.

Die Eisenbahner waren 1926 gestartet. Zwischen den beiden Weltkriegen boomte die Spitzenstadt ganz besonders. Wie viele Fußballvereine es zwischenzeitlich in Plauen gab, weiß niemand genau. Aber doppelt so viele werden es wohl gewesen sein. Viele Fußballabteilungen haben also ihren 100. Geburtstag nicht erlebt. Umso schöner, dass es der Eisenbahnersportverein geschafft hat.

Drei Tage Programm geplant

Der Vereinsvorsitzende Steffen Hahn lädt im Namen des Vereins herzlich ein auf den Sportplatz an der Kauschwitzer Straße: „Gefeiert wird von Freitag bis Sonntag. Der Eintritt ist frei.“ Los geht es am Freitag ab 17 Uhr mit dem Ü35-Kleinfeldturnier.

Familientag am Samstag

Samstag startet ab 13 Uhr der Familientag mit Hüpfburg, Spielen, Aktionen und vielem mehr. Unter anderem gibt es Bubble Football, Fußballdart, Basketball und Tischtennis. Auf dem Rasen wird ab 15 Uhr ein großes B-Juniorenturnier gespielt. Dazu gibt es Partymusik und jede Menge gute Laune.

Frühschoppen und Nachwuchsfußball

Der Sonntag beginnt um 9 Uhr mit einem Frühschoppen, Musik, Gemütlichkeit und bester Stimmung. Die E-Junioren kicken und kämpfen um den Turniersieg. Es gibt Bier, Musik, Fußball, Kuchen, Kaffee und Leckereien vom Grill.

Kleiner Verein mit besonderem Profil

Der ESV Lok Plauen ist heute eine kleiner, sympathischer Verein. Als Integrationsverein bekam „die Lok“ sogar schon mehrfach Auszeichnungen.

Erinnerungen an erfolgreiche Jahre

„Früher waren wir sportlich sehr erfolgreich“, berichtet Siegfried Zänsler (86). Bis in die Bezirksklasse (heute Landesklasse) ist man einst aufgestiegen. Der Sig kam 1983 zur Lok und er war auf diesem Platz viele Jahre der Dreh- und Angelpunkt.

Viele bekannte Namen bleiben verbunden

Noch länger dabei ist Werner Chum (91), der seit 67 Jahren Vereinsmitglied ist. Bernd Felke, Bernd Heller, Jürgen Hartmann und viele weitere Lok-Helden kommen donnerstags zum Stammtisch der Eisenbahner. Sie erzählen dann von den alten Zeiten, als zum Beispiel Rekordtorschütze Michael Gruber zwischen 1979 und 2004 mit 435 Toren alle Abwehrspieler der Region zum Fürchten brachte.

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