Trockentraining für Wasserballer bald beendet?

Sport Fortuna-Nachwuchs will endlich wieder ins Becken springen

Auerbach. 

Auerbach. Der Wasserball-Nachwuchs vom SV Fortuna Auerbach will endlich wieder ins Becken springen. Derzeit müssen sich die Jungs und Mädchen im Waldbad Brunn mit Trockenübungen begnügen. Jugendwart Ulrich Mikulcak macht aber Hoffnung, dass bald wieder im Wasser trainiert wird.

Das Schwimmbecken ist bereits gefüllt. "Die nötige Wasserqualität ist erreicht", weiß der Übungsleiter. Wenn die Stadt grünes Licht für den Freibadbetrieb gibt, könnte es also losgehen. Wegen Corona fiel das Hallentraining in den zurückliegenden Wochen aus. Nach Lage der Dinge steht die Falkensteiner BG-Klinik als Trainingsstätte künftig nicht mehr zur Verfügung. Ende Juni wird der Komplex offiziell geschlossen.

Im September soll es wieder losgehen

Deshalb soll der Trainingsbetrieb ab September dieses Jahres wechselweise beim SV Zwickau und dem SVV Plauen stattfinden. Laut Mikulcak muss im Vorfeld noch einiges geklärt werden. "Wir wollen noch vor den Sommerferien mit den Eltern reden." Zur Nachwuchsabteilung der Auerbacher Wasserballer gehören insgesamt 34 Kinder und Jugendliche. Zusammen mit den Wasserballern von Netzschkau treten sie zu den Wettkämpfen in einer Spielgemeinschaft an. Mikulcak, der auch stellvertretender Fördervereins-Vorsitzender vom Waldbad ist, will mit seinen Mitstreitern das Babybecken des Freibades in Eigenleistung sanieren. Das Thema soll nun in den Ausschüssen diskutiert werden. Ein entsprechendes Konzept liege der Stadt bereits vor. Ein weiteres Angebot kam von einer Firma. Sie will das Becken für 60.000 Euro sanieren. "Da liegen wir deutlich darunter", versicherte der Vereins-Vize.