Trotz Krise: Dieses Schwergewicht wächst weiter!

Industrie Plauen Stahl Technologie GmbH verzeichnet Auftragseingänge in Millionenhöhe

Plauen. 

Plauen. Wie geht's jetzt weiter? Was passiert in der Industrie? Die regionale und deutschlandweite wirtschaftliche Lage gestaltet sich durch die Corona-Pandemie derzeit für viele Betriebe alles andere als positiv. Manche Branchen haben enorme Schwierigkeiten. Viele Unternehmen mussten während der Krise in Kurzarbeit gehen, wo etliche Betriebe auch jetzt noch feststecken. Die Plauen Stahl Technologie GmbH (PST) dagegen rüstet auf. Die spitzenstädtischen Stahlbauer haben sich geschickt in eine stabile Lage manövriert und sie dürfen sich jetzt sogar über hohe Auftragseingänge freuen. Das Unternehmen konnte in diesem Jahr bereits Aufträge in Millionenhöhe akquirieren und es erwartet in Kürze noch den Eingang eines weiteren Großauftrages.

 

Kurzarbeit derzeit kein Thema

 

Peter Völkner bestätigte den überraschenden Sachverhalt auf Nachfrage. Der PST-Chef konstatiert: "Wir sind bestens aufgestellt und auch die Lieferkette ist gesichert. Einen Plan für Kurzarbeit gibt es daher derzeit nicht." Im Gegenteil: Das Plauener Unternehmen sucht sogar weitere Mitarbeiter. Unter anderem gibt es vakante Stellen für Qualitätsingenieure und Projektleiter. Auch hat die PST noch freie Ausbildungsstellen zum Konstruktionsmechaniker zu bieten. Aileen Sammler ist Referentin der Geschäftsleitung und zeichnet sich verantwortlich für die Bereiche Marketing sowie Unternehmenskommunikation: "Die Plauen Stahl Technologie ist spezialisiert auf die Planung, Fertigung, Logistik und Montage von Stahlkonstruktionen für Brücken, für den Hoch- und Anlagenbau sowie für den Stahlwasserbau", stellt die Referentin das Unternehmen vor. Mit modernen Technologien, leistungsstarken Anlagen und dem Know-how aus zahlreichen großen Projekten in mehreren Jahrzehnten ist die PST ein Schwergewicht des Stahlbaus in Deutschland und Europa geworden. Das Unternehmen (Internet www.plauen-stahl.de) zählt inzwischen sogar zu den leistungsstärksten und innovativsten Stahlbauunternehmen der Branche.

 

Die PST will noch besser werden

Peter Völkner gibt als Vorsitzender der Geschäftsleitung die Ziele für die nächsten Monate vor: Wir möchten auch unser Image intern und extern weiter verbessern und wollen uns in den kommenden Monaten mit verschiedenen Maßnahmen noch besser als attraktiver Arbeitgeber in der Region präsentieren", betont Peter Völkner, der sich auch außerhalb seines Wirkungskreises für das Vogtland engagiert und beispielsweise großen Anteil am fortlaufenden Ausbau der Staatlichen Studienakademie (BA) in Plauen hat. Natürlich ist Covid-19 derzeit auch beim Plauener Traditionsunternehmen Dauerthema. Die wegen Corona notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen setzt PST in allen Bereichen bei laufendem Betrieb bestmöglich um. Aileen Sammler erklärt dazu: "Für externe Fahrer der Schwerlastspeditionen wurde mit zusätzlichen Sanitär- und Aufenthaltsmöglichkeiten vorgesorgt. Auch die betriebseigene Kantine, in der täglich frisch gekocht wird, ist unter strengen Vorsorge- und Hygienemaßnahmen weiterhin geöffnet." Bei der PST läuft somit der Geschäftsbetrieb weiter auf Hochtouren.