Über 28.000 stationäre Fälle im Jahr 2017

Krankenhaus Klinikum Plauen zieht Jahresbilanz

Chefarzt Dr. Karsten Albig. Foto: Helios

Plauen. Immer wenn das Helios Vogtland-Klinikum Bilanz zieht, veröffentlicht das Haus bemerkenswerte Zahlen. In 2017 wurden in Plauen 28.251 stationäre Fälle gezählt. Ist diese Zahl zum Vorjahr gleich geblieben, so stieg die Zahl der ambulanten Fälle von 102.000 (2016) auf 115.000 (2017).

Insgesamt 13.030 Operationen wurden durchgeführt und 871 Babys geboren. Das "Babyfreundliche Krankenhaus" hat 2017 mehrere Zertifizierungen und Auszeichnungen erhalten und es wurden 11,2 Millionen Euro in Neubau (7,2 Millionen Euro), Instandhaltung (1,2 Millionen Euro) sowie Medizintechnik (2,8 Millionen Euro) investiert.

Erweiterung geplant

Riesig war und ist der Andrang in der Rettungsstelle. "30.000 Vorgänge haben wir im vergangenen Jahr gezählt. Die Rettungsstelle müssen wir langfristig erweitern", kündigten Geschäftsführerin Peggy Uhlmann und Dr. Oliver Schilling (Ärztlicher Direktor) an.

Drei neue Chefärzte wurden bestellt. Dr. Karsten Albig leitet die Klinik für Orthopädie und Sportmedizin. Die Leitung in der Klinik für Unfallchirurgie hat Dr. Uwe Lorenz angetreten. Und neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde Dr. Kosai Eskef. Zum Haus selbst: Von den 76 Krankenhäusern in Sachsen ist das Helios Vogtland-Klinikum das siebentgrößte Haus.

Der größte Ausbildungsbetrieb in Plauen

Als einziger Schwerpunktversorger im Vogtland beschäftigt die Klinik inzwischen 1.150 Mitarbeiter mit insgesamt 99 Auszubildenden. Das akademische Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig ist der größte Ausbildungsbetrieb der Stadt Plauen. In den 18 Kliniken und Zentren sowie vier Institutsambulanzen werden 620 Betten und 33 tagesklinische Betten betrieben.