Und jetzt warten Thomas Hoßmang und Jena

Fußball Nach dem 0:3 im Derby gegen Zwickau ist die Lage beim VFC angespannt

Plauen. Für den VFC Plauen konnte es nicht dümmer laufen. Nach zwei sehr ordentlichen Spielen gegen RB Leipzig (1:1) und beim FC Energie Cottbus II (1:0) rissen die Regionalliga-Fußballer so zusagen mit dem Hintern das ein, was sie zuvor so mühsam aufgebaut hatten. Nach dem 0:3 gegen den FSV Zwickau blieb die Hälfte der 2.540 Zuschauer in der Sternquell-Arena ratlos zurück. Der andere Teil des Publikums tanzte den rotweißen Walzer, nachdem Steffen Kellig (2) und Christoph Göbel für Torjubel gesorgt hatten. "Das war nichts. Ich bin fassungslos", verstand VFC-Trainer Dirk Berger die Welt nicht mehr. Der Coach weiß, was seinem Team nun am Freitagabend blüht. Ausgerechnet jetzt, wo die Nerven im Abstiegskampf ohnehin schon flattern, geht es nach Jena.Dort wartet im Psychokrieg Ex-Trainer Thomas Hoßmang. Schon allein die eindringliche Stimme des Hünen dürfte bei so manchem VFC-Spieler ein Schlackern in den Knien verursachen. Nachdem Hoßmang vom VFC die ausgehandelte Abfindung nicht erhalten hatte, meldete der Fußballlehrer seine Ansprüche öffentlich an. Nun geht es vor Gericht um 17.500 Euro. Und am Freitagabend (Anstoß 19 Uhr) um Punkte.