Und wieder macht's der "Alte Fritz"

Fussball VFC Plauen findet gegen Lok Stendal beim 2:1-Heimsieg zurück in die Erfolgsspur

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Der Plauener Stefan Fritzlar hat den VFC gegen Stendal zurück in die Erfolgsspur gebracht. Foto: Karsten Repert

Plauen. Nach vier Spielen ohne Sieg hat der VFC Plauen in der Fußball-Oberliga zurück gefunden in die Erfolgsspur. Gegen den 1. FC Lok Stendal gelang ein verdienter 2:1-Heimsieg (0:0). VFC-Trainer Daniel Rupf forderte sein Team vor dem Anpfiff auf, "alles dafür zu tun, dass wir nach der 0:6-Schmach von Bernburg Gesicht zeigen, die Sache reparieren und dieses Spiel gewinnen."

Sein Team setzte im Anschluss auch die taktische Ausrichtung um und hätte bereits zur Pause führen können. Unter anderem war Sebastian Hauck alleine aufs Stendaler Tor gelaufen, aber bis zur 66. Minute stand das Spiel auf des Messers Schneide.

Der "Alte Fritz" bekam einen Auftrag

Dann kam der Moment für Stefan Fritzlar (67.). VFC-Trainer Daniel Rupf nahm "den alten Fritz" an die Hand und sprach seinem Joker Mut zu: "Dein Auftrag lautet: Ein Tor machen!" Der Plauener Einwechsler stürmte nach vorn, bekam den Ball und schirmte diesen perfekt vor dem Gegenspieler ab. "Und dann hat er aus der Drehung das gemacht, was ein Strafraumstürmer können muss: Sein Schuss war unhaltbar", freute sich VFC-Coach Daniel Rupf über das Führungstor vom "Alten Fritz", der im Übrigen erst 30 Jahre jung ist und noch ein paar Spielzeiten vor sich hat.

Nach der 1:0-Führung legten die Plauener nach. Tim Wüstenhagen (80.) sorgte nach seinem Alleingang für das 2:0. Spannend machten es die Plauener letztlich selbst, weil sie von da an ihr Spielsystem einstellten. Prompt kam Stendal zum 2:1-Anschlusstreffer, doch die Plauener brachten den Sieg nach Hause.

Am Tag der Arbeit geht's zum Schlusslicht

Bereits am Dienstag (1. Mai, 14 Uhr) wollen die VFC-Kicker nachlegen. Sie spielen dann beim SV Merseburg 99. Die Gastgeber sind Tabellenletzter und haben sieben Niederlagen in Folge kassiert.

VFC-Trainer Daniel Rupf befasst sich mit diesem Umstand nur beiläufig: "Wir müssen Stefan Schumann ersetzen, der wegen seiner fünften gelben Karte fehlt. Und ich denke, wir haben keinerlei Grund überheblich ins Spiel zu gehen oder irgendwen zu unterschätzen." Das VFC-Team möchte die Saison im oberen Tabellendrittel beenden. "Also muss in Merseburg unbedingt ein Sieg her", fordert VFC-Trainer Daniel Rupf.

Statistik

Schiedsrichter: Michael Wilske (Bretleben)

Torfolge: 1:0 Fritzlar (67.), 2:0 Wüstenhagen (80.), 2:1 Breda (85.)

VFC Plauen: Grötzsch - Albustin, Bauer, Schumann/V, Grandner - Wüstenhagen, Varnhagen, Lucenka, Morosow (66. Knoll) - Hauck (66. Fritzlar/V), Fatajo (46. Guzlajevs)

Zuschauer: 330