Ungebremst durch die Stromschnellen

Veranstaltung Elsterrafting - Am Wochenende haben die Naturfreunde mächtig Spaß

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Ungebremst geht es diesen Samstag und Sonntag die Stromschnellen der Weißen Elster hinunter. Archivfoto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

Plauen. Im Schlauchboot von Plauen bis kurz vor Elsterberg? An diesem Wochenende geht das. Natürlich nur mit Helm und unter fachmännischer Aufsicht. Hans-Jürgen Schneider vom Camp-Markt in Plauen macht das zum 27. Mal möglich. Mit 14 Kubikmetern Wasser pro Sekunde im Rücken paddeln die Teilnehmer beim 27. Elsterrafting flussabwärts.

Ohne zusätzliches Wasser aus der Talsperre geht nichts

Organisator Hans-Jürgen Schneider hat nachgemessen: "Die Fahrstrecke beträgt elf Kilometer und dauert eine reichliche Stunde." Um auf der Weißen Elster überhaupt Boot fahren zu können, muss ein Wasserzuschuss von der Talsperre Pirk erfolgen. "Hierdurch sind wir an einen straffen Zeitplan gebunden. Wir bitten alle Besatzungen deshalb, unterwegs keine Pausen einzulegen und die Strecke zügig zu befahren."

Um die 150 Teilnehmer haben sich wohl auch in diesem Jahr angemeldet. Etliche Zuschauer werden das Geschehen vom Ufer aus verfolgen. Ins Wasser gelassen werden die Boote an der Friesenbrücke in Altchrieschwitz. Die Startzeiten sind am Samstag 10.30 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr sowie am Sonntag 10.30 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr.

Gefährlich und romantisch zugleich

Die Weiße Elster ist ein naturbelassener Fluss, der somit auch einige Tücken hat. Wenn dann ein mit sechs Personen besetztes Boot und einem Gesamtgewicht von einer halben Tonne in eine Stromschnelle gerät, ist die entsprechende Paddeltechnik wichtig. Die Strecke könnte kaum romantischer sein. Lochbauer, Barthmühle, Liebau, Rentzschmühle - Naturfreunde und auch Hobbyfotografen bekommen an diesem Wochenende tolle Momente geboten.