Unglaublich: Hier drin ist ein Bienenstock

Natur Besucher können im aufblasbaren Planetarium Insekten beobachten

Stelzen. 

Stelzen. "Sum ma sum ma rum". Hans-Peter Schneider aus Zeulenroda-Triebes hat sein aufblasbares Planetarium in Stelzen im Saal des Gasthauses errichtet. Zu sehen sind aber nicht wie sonst in einem Planetarium Himmelsgestirne, sondern das summende Treiben rund um einen Bienenstock. Diesen stellt Thomas Hohl, Naturpädagoge aus Kornbach, auf. Fotograf Martin Jehninchen ist für die Bilder zuständig, die vom Bienenstock ins Planetarium gesendet werden. Das funktioniert mit Videotechnik und in Vergrößerung.

So sieht die Bienenwelt wirklich aus

Er sagt: "Rund ist die Welt und eine Bienenwabe ist sechseckig - dazwischen die Wahrheit. Wir begeben uns auf eine Reise in das Innere eines Bienenstockes um selbst zu erleben, wie sich die Bienenwelt bei genauer Betrachtung und gutem Zuhören differenziert. Es gibt Baubienen, Heizerbienen, Jungbienen, Ammenbeinen, Putzbienen, Wächterbienen , Sammlerbienen, Spurbienen, Wasserholerbienen, Wachsbienen, Trachtbienen, die Drohnen und natürlich die Königin."

Rund ist auch das Fischaugenobjektiv in Martin Jehnichens Panoramakamera, die aus dem Bienenstock um das hundertfach vergrößerte Bewegtbilder liefert. Rund ist zudem das Planetarium mit fünf Meter Durchmesser. 25 Personen können darin Platz nehmen. Dafür liegen Sitzkissen bereit.