Unser Wasser ist kostbar

Wasserwerk 230.000 Vogtländer beziehen ihr Lebenselixier vom Zweckverband

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Der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland tut jede Menge, damit wieder mehr Vogtländer das Wasser wertschätzen. Foto: Oliver Orgs/Pressebüro Repert

Plauen . Das Wasser schläft nie. Rund um die Uhr fließt es. Und es ist kostbar. An 365 Tagen sorgt der ZWAV für sauberes Trinkwasser. 230.000 Menschen versorgen die regionalen Wasserwerke. Dafür sind 235 Mitarbeiter in den einzelnen Meisterbereichen und in der Verwaltung im Einsatz.

Kaum jemand weiß, welche Leistungen erbracht werden

Das Versprechen lautet: "Wir reinigen das anfallende Abwasser mit modernster Technik, nachhaltig und umweltgerecht. Die Vogtländer können sich auf eine sichere Wasserver- und Abwasserentsorgung verlassen." Welche Leistungen in den vergangenen Jahren vollbracht wurden, davon erfährt die Öffentlichkeit normalerweise kaum etwas. Im Vogtland haben die Wasserwerker wirkliche Meisterleistungen vollbracht.

Wasserpreis konnte erneut gesenkt werden

Der Verband feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Und er ist so erfolgreich, dass der Verbraucher im Vogtland nur 25 Cent pro Tag (Durchschnittswert) bezahlen muss. Dabei konnte der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV) zum 1. Januar 2018 den Wasserpreis erneut um 10 Cent je Kubikmeter senken. Der Verband teilt mit: "Der Kubikmeter Trinkwasser kostet statt bisher 1,98 Euro noch 1,88 Euro. Der Wasserpreis konnte zum sechsten Mal seit 1996 gesenkt werden."

Bis 2020 gibt es keine Preiserhöhung

Zum Vergleich: 1996 mussten die Vogtländer 5,14 Mark für den Kubikmeter (umgerechnet 2,63 Euro) bezahlen. ZWAV-Geschäftsführer Henning Scharch: "Unsere Mitarbeiter - egal an welchem Arbeitsplatz - haben ein großes Lob verdient. Trotz der gebietsweise auftretenden Überschwemmungen, hatten unsere Mitarbeiter in der Vergangenheit alles im Griff. Das ist bei 2.500 Kilometern Trinkwasserleitung eine wahre Meisterleistung." Henning Scharch konnte zudem noch garantieren, dass es keine Preiserhöhung bis 2020 geben wird, weil der Zweckverband bisher gut gewirtschaftet hat.