Unterwegs auf dem Todesstreifen

Abenteuer Vogtländer Mario Goldstein will zu Fuß bis nach Bulgarien

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Abenteurer Mario Goldstein arbeitet inzwischen mit prominenten TV-Moderatoren wie Willi Weitzel und Markus Lanz zusammen. Foto: Thomas Voigt

Plauen. Das Team von Abenteurer Mario Goldstein steckt mitten in den Vorbereitungen des Freiträumer-Festivals. Vom 23. bis 25. März können Besucher in der Plauener Festhalle verschiedene Live-Reportagen und vieles mehr erleben.

Interview im ZDF

"Der Vorverkauf läuft gut", verriet Goldstein. "Wir haben schon 4.000 Karten verkauft." Neben dem Festival hat der Cheforganisator jede Menge um die Ohren. Anfang der Woche war er im ZDF-Mittagsmagazin zu Gast. Im Gespräch mit der Moderatorin ging es um seine Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Im Sommer 2016 durchwanderte Goldstein den gesamten Abschnitt des früheren Grenzstreifens in Thüringen. Über 50 Tage war er auf dem Kolonnenweg der DDR-Grenzsicherung - heute Grünes Band - unterwegs.

Fußmarsch bis zur Ostsee

Der Termin im Mainzer Fernseh-Studio sei durch einen Zufall zustande gekommen. "Eine Redakteurin war bei meinen Vortrag in Frankfurt am Main dabei." Am 19. Februar (18 Uhr) wird die Reportage "Vom Todesstreifen zur Lebenslinie" im Globus-Markt Weischlitz gezeigt. In diesem Sommer will der Freiträumer den Fußmarsch als "Grenzgänger" bis an die Ostsee fortsetzen. "Im Mai oder Juni geht's los." Entlang der Strecke will er wieder viele interessante Menschen treffen, um mit ihnen die damalige Zeit zu reflektieren.

Gescheiterte Flucht

Es ist auch eine Reise in Goldsteins eigene Vergangenheit. Sein damaliger Fluchtversuch in den Westen scheiterte. Die Pläne des Vogtländers gehen noch weiter. " Ich will den ehemaligen Todestreifen zu Fuß bis nach Bulgarien gehen." Aktuell bereitet Goldstein den ersten Freiträumer-Tag am 11. März in der Chemnitzer Stadthalle vor. Dort präsentiert sich unter anderem auch TV-Moderator Markus Lanz mit seiner Reportage über Grönland. Tickets zum Freiträumer-Festival in der Spitzenstadt gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen der Freien Presse.