Veranstalter ziehen Bilanz: Skisprung-Weltcup lockt über 15.000 Zuschauer in die Vogtland Arena

Selina Freitag als Beste Deutsche auf Rang sieben

Klingenthal

Der Skisprung-Weltcup in der Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal hat in Summe 15.390 Zuschauer angelockt, die mitgefiebert haben bei den Weltkämpfen der Weltelite im Skispringen.

Historischer Moment: "Harry-Glaß-Schanze"

In Klingenthal sind sowohl die Frauen als auch die Männer und es gab einen historischen Moment - 70 Jahre nach der Olympia-Saison, in der die Klingenthaler Skisprung-Legende Harry Glaß die erste deutsche Olympia-Medaille im Skisprung gewonnen hat und auf den Tag genau 28 Jahre nach seinem Tod, bekam die Schanze am Schwarzberg seinen Namen und heißt fortan "Harry-Glaß-Schanze". Sportlich gesehen gab es spannende Wettbewerbe zu erleben.

Frauen-Wettbewerbe: Maruyama und Prevc dominieren

Bei den Frauen war in Klingenthal die Japanerin Nozomi Maruyama nicht zu stoppen - sie holte den Auftaktsieg. Der zweite Tag war fest in Händen der slowenischen Athleten. So triumphierte Nika Prevc bei den Frauen und verwies die Japanerin Nozomi Maruyama diesmal auf die Plätze.

Rang drei ging an diesem Tag an Anna Odine Strøm aus Norwegen. Lokalmatadorin Selina Freitag war beste Deutsche in der Vogtland Arena - in der Endabrechnung war es für die Athletin vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal Rang sieben.

Herren-Wettbewerbe: Nebel und Nervenkitzel

Die Herren hatten bei ihrem Wettkampf mit Nebel zu kämpfen, der sich über die Schanze am Schwarzberg zog. Den Sieg sicherte sich der Slowene Domen Prevc und sorgte damit nach seiner Schwester Nika für den zweiten Sieg der slowenischen Flug-Asse. Hinter ihm landete der Österreicher Stefan Kraft.

Domen Prevc triumphiert erneut

Der dritte Tag, erneut von Nebel geprägt, sorgte erneut für Feierlaune bei den Slowenen. Nachdem sich Weltrekordhalter Domen Prevc in der Qualifikation noch dem Norweger Marius Lindvik geschlagen geben musste, sorgte er im Wettkampf für Spannung, denn nur wenige Minuten vor seinem letzten Sprung setzte sich der Japaner Ren Nikaido mit 139 Metern an die Spitze. Der Slowene zeigte Nervenstärke und landete bei 142 Metern und holte damit seinen zweiten Sieg beim Skisprung Weltcup in Klingenthal. Der Japaner Ren Nikaido wurde Zweiter und sein Teamkollege Ryōyū Kobayashi Dritter.

Positives Fazit des Veranstalters

Der VSC Klingenthal als Ausrichter des Weltcups zieht ein positives Resümee. VSC-Geschäftsführer Alexander Ziron ist stolz auf das, was man als Team auf die Beine gestellt hat, wie er sagt. Man habe wieder einmal gezeigt, was man gemeinsam Großes leisten kann.

 

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