Verkehrserziehung aus dem Transporter

Kreisverkehrswacht Ehrenamtler fahren zu verschiedenen Kindergärten im Vogtland

Auerbach. 

Auerbach. Die Freude über den neuen Kleintransporter steht Harald Nahrendorf ins Gesicht geschrieben. Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Vogtland rollt neuerdings mit einer mobilen Verkehrsschule für Knirpse durchs Vogtland. Kürzlich übergab Sachsens Innenminister Roland Wöller das Fahrzeug an den ehrenamtlichen Verkehrserzieher. Die rund 32.000 Euro sind gut angelegtes Geld, ist Nahrendorf überzeugt. "Der Bedarf ist da. Es geht um die Sicherheit der Kinder." Vogtlandweit können 191 Kitas das kostenlose Angebot nutzen. Im Bauch des originell gestalteten Transporters sind viele praktische Dinge zur Verkehrsschulung untergebracht.

Rentner sind in der Region unterwegs

Neben Verkehrszeichen, Übungselementen und Zebrastreifenteppich stehen drei Roller sowie zwei Laufräder zur Verfügung. "Ich habe wie ein Löwe dafür gekämpft, dass wir das Fahrzeug bekommen." Die ersten Schulungen sind erfolgreich gelaufen. "Die Kinder waren begeistert", schwärmte der ehrenamtliche Mitarbeiter. Zusammen mit zwei weiteren Rentnern ist der Auerbacher mit der Verkehrsschule in der Region unterwegs. Bis heute ist das Gründungsmitglied der Kreisverkehrswacht hoch motiviert.

An mehreren Stationen lernen, worauf es ankommt

"Mir macht die Arbeit mit den Kindern immer noch viel Spaß. Das ist meine Welt. " Für die Schulungen müssen etwa zwei Stunden eingeplant werden. An den einzelnen Stationen lernen die Kinder, worauf es im Straßenverkehr ankommt. "Der Helm-Test mit rohen Eiern kommt bei den jüngsten Verkehrsteilnehmern besonders gut an." Man könne gar nicht früh genug damit beginnen, den Kindern die komplexen Verkehrsregeln praxisnah und spielerisch beizubringen. Das vom Freistaat geförderte Projekt soll dazu beitragen, dass die Kinder das Verkehrsgeschehen zu ihrer eigenen Sicherheit besser überblicken und einschätzen können.