Verliebt in den Klang der Nyckelharpa

Musik Das etwas andere Adventskonzert in Stelzen

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Henry Schneider mit der Nyckelharpa. Foto: Simone Zeh

Stelzen. Den "Winter" aus Vivaldis "Die vier Jahreszeiten" gab es als Zugabe. "In Vorbereitung dessen, dass Sie wieder raus müssen, spielen wir das Stück", meinte Henry Schneider humorvoll beim Weihnachtskonzert in Stelzen.

Und während an den Kirchenfenstern Schneekristalle und Eisblumen zu sehen waren, draußen ab und an das Tosen des Schneesturmes durch die Scheiben klang, verzauberten die vier Gewandhausmusiker das Publikum mit zarten Tönen.

"Dass Sie nicht auf dem Sofa sitzen geblieben sind heute, das freut uns besonders", meinte Schneider, Initiator der Stelzenfestspiele bei Reuth und Musiker im Leipziger Gewandhaus. Wer den Leipziger mit Stelzener Wurzeln kennt, weiß, dass er stets musikalische Überraschungen dabei hat. Und so war es auch diesmal: "Ich habe mich in den Klang der Nyckelharpa verliebt", bescheinigte er und erklärte, wie das Instrument, welches in Schweden beliebt ist, gespielt wird.

"Diese Nyckelharpa", so zeigte er, "habe ich mir extra bauen lassen. Und dann tüchtig das Spielen darauf geübt. Die Klänge seien lang, weshalb er die Nyckelharpa so mag.