Vertrauen ist schwer erschüttert

Streit Verein positioniert sich

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Andreas Rosenkranz sagt, was er denkt. Foto: Thomas Voigt

Pöhl. Hoch emotional verläuft die aktuelle Diskussion rund um mögliche Industrie- und Gewerbegebiete in Herlasgrün und Limbach. Die Mitglieder vom Verein zum Erhalt des Naturraumes Talsperre Pöhl mischen sich immer stärker in die Debatte ein.

Vereins-Chef Andreas Rosenkranz kritisierte unlängst die Informationspolitik seitens des Vogtlandkreises und der Pöhler Bürgermeisterin Daniela Hommel-Kreißl. "Die Gemeinde ging auf den Vogtlandkreis zu, nicht umgedreht", blickte er unlängst während einer Versammlung im Herlasgrüner Gasthof "Frohsinn" auf die Ereignisse zurück.

Gemeint war das von Bürgern initiierte Gespräch im November vorigen Jahres bei Landrat Rolf Keil (CDU). Trotz des Treffens blieb die Unsicherheit bei den Betroffenen. Trauriger Höhepunkt aus Sicht von Rosenkranz war der abrupte Abbruch der Diskussionsrunde durch Hommel-Kreißl während einer Gemeinderatssitzung im November vorigen Jahres. "Ich wurde von ihr als Verbreiter von Horrorszenarien beschimpft." Bis heute ist das Vertrauen zwischen Rosenkranz und der Gemeinde-Chefin schwer erschüttert. "Ich habe das Gefühl, sie vertritt ihre eigenen Interessen." Die Mehrheit der Menschen vor Ort habe das Gefühl, sie bekommt etwas übergestülpt.