VfB Auerbach schreibt Geschichte

Fussball Zimmermann trifft beim 6:0 in Fürstenwalde dreimal

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Trainer Michael Hiemisch durfte in Fürstenwalde fünf plus ein VfB-Tor bejubeln. Foto: Karsten Repert

Auerbach. Der Fußball spielt manchmal verrückt. Denn als der Wechsel von Stanley Ratifo zum 1. FC Köln feststand, trauerte man in Auerbach um seinen Publikumsliebling. Genau zwei Monate später aber kräht kein Hahn mehr nach dem Torjäger aus Mocambique, der ausgerechnet jetzt auch noch Nationalspieler geworden ist.

Denn der Afrikaner kickt in Köln zunächst nur in der U21. Der 22-Jährige hatte bekanntlich für den VfB Auerbach sechs Regionalliga-Tore erzielt. Von der gezahlten Ablösesumme konnte der VfB einen neuen Stürmer holen. Als die Experten den Namen Marc-Philipp Zimmermann hörten, hieß es nicht nur einmal: "Der Zimbo ist besser als Stanley."

Jetzt auf dem 3. Platz

Dass der Vergleich zwischen einem aufstrebenden Youngster und einem drittligatauglichen Routinier vom FSV Zwickau hinkt: jeder weiß es. Aber nach nur sechs Spielen hat dieser Marc-Philipp Zimmermann nun bereits die Sechs-Tore-Marke von Ratifo erreicht. Dass sich der Ex-Zwickauer während seiner Express-Eingewöhnung in Auerbach auch noch den Mittelhandknochen gebrochen hat, macht die verrückte Geschichte zusätzlich unterhaltsam.

Doch rund wird das Ganze erst mit dem historischen 6:0-Auswärtssieg (Tore: Zimmermann 3, Wild 2, Paradies 1) in Fürstenwalde. Denn die Vogtländer rückten damit auf Platz drei der Rückrundentabelle vor. Und am Mittwochabend geht's unter Flutlicht gegen den Tabellenletzten Neustrelitz. Das Nachholespeil wird 19 Uhr im VfB-Stadion angepfiffen. Übrigens sind auch die Auerbacher Fabian Paradies (5 Tore) und Danny Wild (3 Tore) derzeit in Topform.