VFC: Das Ziel heißt Regionalliga

Fussball Plauener starten mit 9:0-Testspielsieg in Chemnitz

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VFC-Co-Trainer Sven Römhild. Foto: Karsten Repert

Plauen. Es gibt kein Zurück. Mit diesem Kader kann es für den VFC Plauen nur um den Aufstieg gehen. Doch beim Fußball-Oberligisten weiß man nach Platz neun im Vorjahr: "Wir müssen erst mal zeigen, dass wir gelernt haben, mit dem Druck umzugehen. Bisher haben wir unter Druck die Zuschauer oft enttäuscht."

Bringen die Veränderungen frischen Wind in den Verein?

Mit solch klaren Worten wird die Mannschaft nicht nur von Co-Trainer Sven Römhild konfrontiert. Die Plauener wissen um die einmalige Chance, endlich rauszukommen aus der fünften Liga. Halberstadt ist als Relegations-Nachrücker aufgestiegen. Der Regionalliga-Vorletzte Budissa Bautzen ist nicht runtergekommen. Damit schrumpft der Favoritenkreis im Kampf um den Aufstieg.

Dass sich beim VFC einiges verändert, kann man seit dieser Woche auch in der Geschäftsstelle sehen. Dort haben Torwart Marian Unger und Ehefrau Annett das Sagen. Zudem übernehmen die Ex-Spieler Kai Zimmermann und Falk Schindler sowie Sportmanagement-Studentin Silja Schumann in verschiedenen Bereichen Verantwortung. Ob der Personalwechsel frischen Wind reinbringt in den Verein, muss abgewartet werden.

Der VFC als Geburtstagsgast

Auf jeden Fall deuten die Verpflichtungen von Marian Unger, Robert Paul, Daniel Rupf, Tom Wüstenhangen, Patrick Schlegel, Dominik Knoll sowie Patrick Schröter (Anschlusskader) darauf hin, dass es dem VFC Ernst ist mit der Rückkehr in die Regionalliga. Nach dem Testspielsieg bei Blau-Weiß Chemnitz (9:0) tritt der VFC heute, 18.30 Uhr, mit voller Kapelle zum 110. Vereinsgeburtstag des 1. FC Wacker Plauen in der Ostvorstadt an.