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VFC geht nach 0:4-Schock in englische Woche

Fussball "Alles auf Anfang" heißt in Plauen die Devise

Plauen. 

Plauen. Es ist trotzdem der richtige Weg! Nach der hammerharten 0:4-Niederlage gegen Union Sandersdorf ist der VFC Plauen wieder gelandet. Zehn Monate coronabedingte Punktspielpause hatten in Plauen offenkundig für einen Hype gesorgt. In dieser allgemeinen Reizüberflutung traten zu viele Leute gleichzeitig das Gaspedal bis zum Bodenblech durch. Direkt nach dem Start flog der VFC sofort aus der ersten Kurve. Dabei hatte das Trainertrio noch vor dem Auftaktspiel gewarnt: "Auch wenn es sich vielleicht so anfühlt. Wir sind keine Spitzenmannschaft, sondern wir wollen eine werden." Und jetzt? Nach diesem ersten Missverständnis und vielen geplatzten Sprechbeutelblasen fährt der neuformierte VFC Plauen am Samstag zum FSV Martinroda. Dort wartet ein weiterer Fußball-Oberligist, der mit seinen pfeilschnellen Außen zustechen wird, sollten die unbekümmerten Plauener wieder ins offene Messer laufen.

Der Auftaktschock wurde in Ruhe ausgewertet

Alles auf Anfang! Mit dieser Botschaft ist aus VFC-Sicht beinahe alles gesagt. Denn nach dem bitteren 0:4-Auftaktschock hörte man aus dem Plauener Fanlager keine bösen Worte. Die Betreuer Robert Fischer, Tommy Färber und Ronny Diersch hatten hingegen unter der Woche alle Hände voll zu tun, um die vielen jungen Leute wieder aufzurichten. Chef-Trainer Robert Fischer hofft "dass wir die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage ziehen." Martinroda hatte zum Auftakt mit 2:3 in Krieschow verloren. Von daher ist auch klar, dass die Männer um den Ex-Plauener Justus Six am Samstag ab 14 Uhr im Sportpark unter Strom stehen. Die Spitzenstädter müssen auf Patrick Grandner und Kyriakos Andreopoulos (beide Urlaub) verzichten. Die Plauener Fans dürfen sich dann kommenden Mittwoch (18. August, 18.30 Uhr) gleich auf das nächste Heimspiel freuen. Zu Gast im Vogtlandstadion ist Blau-Weiß Zorbau. Und wiederum drei Tage später tritt der VFC in Bischofswerda (21. August, 14 Uhr) an.

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