VFC kämpft nun erstmal gegen den Abstieg

Fußball Plauener geraten durch Niederlage in Bedrängnis

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Benjamin Keller (links) steckt mit dem VFC vorerst im Tabellenkeller fest. Foto: Karsten Repert

Plauen. In der Fußball-Oberliga muss sich der VFC Plauen nach der 0:2-Heimniederlage (0:1) gegen den TV Askania Bernburg vorerst mit dem Abstiegskampf beschäftigen. Nach nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen sind die Spitzenstädter in der Tabelle bis auf Rang elf durchgereicht worden. Die Teams aus der Abstiegszone sind in Reichweite.

Chef-Trainer Daniel Rupf versteht die Besorgnis im Verein und unter den Fans: "Wir haben jetzt nur noch drei Punkte Vorsprung nach unten. Den Ernst der Lage verkennen wir sicher nicht. Aber wir spielen nun gegen die Teams hinter uns und können uns wieder nach oben absetzen", glaubt der Coach an die Trendwende. Dass dazu vor allem wieder mehr Tore nötig sind, darüber waren sich die 305 Zuschauer im Vogtlandstadion einig. VFC-Keeper Alexander Grötzsch stellte nach dem Bernburg-Spiel fest: "Ich weiß nicht wie viele Angriffe wir inszeniert haben. Aber gefühlt kam am Ende nur ein richtiger Torschuss heraus."

Wann wird der Knoten endlich platzen?

Und so musste VFC-Coach Daniel Rupf schon wieder das Fazit ziehen, "dass ich kein so schlechtes Spiel von unserer Mannschaft gesehen habe. Aber wenn der betriebene Aufwand nicht einmal zu einem Tor reicht, kann man nicht gewinnen." Nun fragen sich natürlich die Anhänger, wann der Knoten endlich wieder platzt. "Ich hoffe, in den nächsten drei Spielen. Wir trainieren schon die ganze Zeit daran, die Torabschlusshandlungen zu verbessern", antwortet VFC-Trainer Daniel Rupf.

Nur kurz zum Spiel gegen Bernburg: Der VFC vergab in 90 Minuten sechs Möglichkeiten, während Bernburg sich geschickt auf die Defensive konzentrierte und über Tempogegenstöße den Erfolg suchte. Nach 70 Minuten vollendete Tom Fraus zum 0:1. Der VFC wollte wenigstens den Ausgleich schaffen, kassierte stattdessen aber das 0:2 durch Max Kretschmer (89.). Erwähnenswert: Mit Eigengewächs Tim Sluga gab ein VFC-Talent in der Start-Elf sein Debüt.

Bei diesen Spielen entscheidet sich dann, ob der Klassenerhalt gelingt

In den kommenden drei Wochen müssen die Plauener zu drei Mannschaften, die in der Tabelle hinter dem VFC stehen. In Ludwigsfelde (9.3.), beim VfL Halle (16.3.) und beim VfL Hohenstein-Ernstthal (22.3.) entscheidet sich, "ob wir es schaffen, den Anschluss nach oben wieder herzustellen. In der Tabelle ist alles eng beisammen. Bis in die obere Tabellenhälfte sind es nur fünf Punkte Rückstand", bleibt VFC-Trainer Daniel Rupf optimistisch.