VFC-Notelf holt Punkt gegen Rudolstadt

Fußball Plauener müssen am Mittwoch bei der BSG Wismut Gera ran

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Torwart Alexander Grötzsch (links) muss am Mittwoch mit dem VFC schon wieder in Gera ran. Foto: Karsten Repert

Plauen. Mit einer Not-Elf kam der VFC Plauen gestern gegen den FC Einheit Rudolstadt zu einem 1:1-Unentschieden (1:0). Der ohnehin schon kleine Kader der Vogtländer wurde kurzfristig durch Krankheit auf vier Stammplätzen über Nacht zusätzlich dezimiert. So konnte VFC-Trainer Daniel Rupf lediglich zwei Feldspieler als Einwechsler aufbieten, wobei sich mit Samba Fatajo der erste Ergänzungsspieler verletzte und gleich wieder vom Feld humpelte.

Das zweite Plauener Tor war möglich

"Es ist schwer, unter diesen Umständen und bei gefühlten 40 Grad auf dem Platz Oberliga-Fußball zu spielen. So gesehen, ist das Resultat jetzt nicht so schlecht", stellte Silvano Varnhagen fest. Der Mittelfeldspieler hatte die Plauener 1:0-Führung vorbereitet, Tim Wüstenhagen (28.) vollendete. Die in diesem Jahr noch ungeschlagenen Gäste gaben die erste Halbzeit statistisch gesehen an Plauen ab. Doch die Spitzenstädter verpassten es erst Recht nach der Gelb-Roten Karte gegen Philipp Röppnack (38.), das zweite Tor zu machen.

Nach der Pause gingen die Plauener am Stock

"Die zweite Halbzeit waren wir schlecht. Wir haben um das Gegentor gebettelt. Und wir hatten Glück, dass Rudolstadt drei Riesen verballert hat, sonst hätten wir verloren", resümierte Silvio Varnhagen. Die Gäste in Person von Jakob Schneider verschossen nicht nur einen strittigen Foulstrafstoß (64.). Nach dem verdienten 1:1-Ausgleich durch Benjamin Bahner (88.) traf Unglücksrabe Jakob Schneider (90.) den rechten Plauener Innenpfosten und den Nachschuss jagte Marco Riemer in die Wolken. Der VFC muss nun am Mittwoch (Anstoß 18 Uhr) im Nachholespiel bei der BSG Wismut Gera antreten.