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Corona-News

VFC: Wann endet der Niederlagen-Fluch?

Fussball Plauener empfangen am Sonntag, 13 Uhr, Einheit Rudolstadt

Plauen. 

Plauen. Die Drehbuchautoren streiten noch. Wird der sechsteilige Horror-Thriller zu einer Never-Ending-Storry oder zum großen Happy End? Der VFC Plauen (9. Platz | 20:20 Tore | 16 Punkte) empfängt am Sonntag den SV Einheit Rudolstadt (12. Platz | 21:17 Tore | 15 Punkte). Um 13 Uhr geht's los im Vogtlandstadion. Nach sechs knappen Pflichtspiel-Niederlagen in Folge sind die Plauener Fußballer verunsichert. Und keiner kann erklären, was da gerade vor den Augen aller abläuft.

Krisensitzung brachten noch keinen Erfolg

Natürlich hat man sich immer wieder in verschiedenen Runden und Formationen im Verein zusammengesetzt. VFC-Trainer Daniel Rupf glaubt: "Sämtliche Analysen und Krisensitzungen bringen nichts, wenn wir es in den entscheidenden Spielmomenten nicht gebacken kriegen, Tore zu schießen beziehungsweise zu vermeiden." Als junger Coach hat er sich natürlich auch selbst hinterfragt: "Ganz ehrlich. Wir haben nach meinem Empfinden gut trainiert und man kann in Anbetracht der Gegebenheiten nicht mehr tun, als wir schon machen." Und jeder, der ein wenig Fußballsachverstand mitbringt, kann folgenden Denkansatz verstehen: "Wie und vor allem was soll ich trainieren, damit meine Mannschaft in drei Minuten Nachspielzeit den Sieg verteidigt? Zu dem Zeitpunkt hat das Team doch schon 90 Minuten mehr oder weniger funktioniert."

Kann der VFC seinen Psychoknacks verwinden

Skurril, kurios, unglaublich. Alles Mögliche hört man inzwischen von den Plauener Fans, wenn sie über die aktuelle Niederlagenserie sprechen. Nochmal zur Erinnerung: Der VFC hatte zunächst im Sachsenpokal vom Regionalligisten Budissa Bautzen nach 120 Minuten 1:1-Unentschieden getrennt und im Elfmeterschießen 3:5 verloren. Es folgten in der Oberliga fünf Pleiten nacheinander gegen Luckenwalde (0:2), Inter Leipzig (1:2), Gera (1:3), Eilenburg (2:3) und Zorbau (1:2). In jedem der Spielberichte steht, dass der VFC hätte auch gewinnen können. Am Sonntag wird nun die Frage beantwortet, ob der VFC seinen Psychoknacks verwinden kann.

Seit zwei Monaten verlieren die Plauener andauernd

Immer "ganz gut" spielen genügt nicht, wenn sich die Ergebniskette katastrophal liest. Der letzte Sieg der Plauener liegt zwei Monate zurück. Weil am Sonntag Kapitän Stefan Schumann (angeschlagen), Edvardas Lucenka (verletzt) sowie die gesperrten Jan Hübner und Eric Ranninger fehlen, haben die Plauener auch noch personell Probleme.



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