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Viel Gaudi an der Ruine

Action Geilsdorf hat sein Ruinenfest gefeiert

Geilsdorf. 

Mächtig viel Gaudi gab es zum Geilsdorfer Ruinenfest beim Mannschaftsdreikampf: "Ich möchte mal sehen, wie du sang- und klanglos untergehst", sagte die Geilsdorferin zu ihrem Liebsten und tätschelte ihm lachend die Wange. Konterte der: "Du weißt doch, Hohlkörper bleiben oben." Solch und ähnliches Geplänkel gab es Minuten vorher zu hören, bevor es ernst wurde und die sieben Teams zum Start gerufen wurden. Den Anfang machten Julia Gruner, Danny Ortlam, Julius Gruner und Phil Flemming, die das Team der FFw Geilsdorf stellten: Zwei von ihnen überquerten per Boot den Dorfteich. Zurück am Ufer ging es ruckzuck zur nächsten Station auf der Wiese. Zwei Schlaufenschuhe standen hier bereit. Auf denen mussten alle vier des Teams eine Strecke sozusagen im Takt laufen. Das klappte nicht immer, die "Fantastischen Vier", die als zweites starteten, kamen einige Male ins Wackeln und verloren das Gleichgewicht. Flugs gings's zur nächsten Station: Alle vier Kämpfer eines Teams zogen den Traktor von Uwe Flemming am Stricke etwa 40 Meter weit. Als Belohnung gab es dann - auch das zählte noch zum Wettbewerb - ein volles Bier- oder nach Wahl auch ein Wasserglas. So manche Mannschaft war bei letzterem Teil des Wettbewerbs am besten, stellte die Jury mit. Aber auch sonst gestaltete sich das Ruinenfest prima bei sonnigem Herbstwetter. "Viele Leute, super Wetter. Alles passt", sagte Dirk Vogel vom Ortschaftsrat. " Es ist genau, wie wir es uns vorgestellt hatten." Helmut Baumgärtel, in Geilsdorf als Lenin bekannt, kutschierte unentwegt Besucher auf dem Hänger seines Traktors durch den Ort. Kleine Leute konnten sich im Hufeisenwerfen oder Hangeln probieren. Vor der Ruine des Wasserschlosses brachte Markus Hoffmann, ein Volksmusiker aus Oelsnitz, das Publikum in Stimmung.



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