Viele Eicheln fürs Pilgern in der Region

Aktiv Von Bernsgrün nach Schönbach

Schönbach. 

Im nächsten Jahr wird im Pfarrbereich Pöllwitz und Schönbach sicherlich wieder gepilgert. Pfarrer Gunnar Peukert hatte nach der Pilgerwanderung, die ihren Abschluss in der Kirche Schönbach fand, zu den Teilnehmern gesagt: "Wenn Sie nächstes Jahr wieder pilgern wollen, legen Sie eine Eichel in die Schale. Wenn Sie sagen, es war schön, aber einmal hat gereicht, dann tun Sie die Eichel in die andere." Letztere blieb völlig leer. Über 20 Erwachsene jedes Alters und Kinder waren in der Kirche Bernsgrün, wo eine Morgenandacht getätigt wurde, eingetroffen, um sich gemeinsam an die zehn Kilometer auf den Weg zu machen. Der Geistliche hatte zur zweiten Pilgerwanderung eingeladen mit den Worten: "Pilgern und Wandern bieten die Möglichkeit, dem hektischen Alltag zu entfliehen, auf Schusters Rappen Gottes Natur und Landschaft zu genießen und der Spiritualität im Leben mehr Raum zu geben." Zudem gebe es bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Lediglich bei starkem Regen oder Schnee wolle man absagen. Doch soweit kam es nicht. "Es war richtig schönes Pilgerwetter, und wir waren eine gute Gruppe", resümierte Ute Eismann aus Oberpirk. "Unterwegs konnte man neue Leute kennenlernen und es war Zeit für gute Gespräche." Kathrin Hempel aus Schönbach gefiel neben der schönen Strecke auch die jeweilige Einkehr in die Kirche der drei Orte Bernsgrün, Fröbersgrün und Schönbach.

Seinen Reise- und Pilgersegen gab Gunnar Peukert den Teilnehmern aus Schönbach, Oberpirk, Arnsgrün, Bernsgrün und Cunsdorf in einer Andacht mit auf den Weg. "Wir sind Pilger, Menschen des Weges" und "Menschen des Aufbruchs sind wir, frei im Losgehen, frei zur Veränderung, frei zur Begegnung."