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Vision vom Brunner Ganzjahresbad lebt

Kommunalpolitik Denkwürdige Entscheidung: Stadtrat kippt Badkonzept

Auerbach. 

Auerbach. Die Tür für den Erhalt und Ausbau des Brunner Waldbades zu einem Ganzjahresbad ist weit aufgegangen. Zu seiner jüngsten Sitzung in der Schlossarena kippte der Auerbacher Stadtrat das 2018 beschlossene Badkonzept. Das sah eigentlich keine größere Investition für die marode Anlage mehr vor. Nun kam die Kehrtwende. Der überwiegende Teil der Räte hält ein übers gesamte Jahr nutzbares Bad für machbar. CDU-Stadtrat Joachim Otto hatte sich für alternative Konzepte rund um die Freizeitanlage stark gemacht. "Jetzt muss geliefert werden", sagte er nach der Entscheidung im Stadtrat. Gemeinsam mit den Linken beantragte die CDU im Herbst vorigen Jahres die Änderung des Badkonzeptes. Nach der Sommerpause soll eine Projektgruppe den Fahrplan zur Entwicklung des Bades auf den Weg bringen. Die Mitglieder kommen aus allen Fraktionen und der Verwaltung. In diesem Kreis sollen mögliche Varianten inklusive Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten diskutiert werden. Unter anderem geht es um die Frage, ob die seit Jahren aus statischen Gründen nicht mehr genutzte Halle saniert werden kann oder ein Neubau als beste Lösung infrage kommt. Die Zeit drängt, denn im nächsten Jahr laufen Fördermittel-Programme aus. Wegen der Fördermittelbindefrist kann theoretisch erst ab 2023 wieder in die Anlage investiert werden. Indessen ließ Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (CDU) durchblicken, dass dies durchaus mit dem Freistaat verhandelbar sei.



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