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Vogtländer will in Formel 3 durchstarten

Motorsport Carbon-Bolide steht bereit

Grünbach. 

Grünbach. Trotz Corona-Krise bereitet sich Danny Luderer planmäßig auf die Rennsport-Saison vor. Der Grünbacher will erstmals in seiner Karriere mit seinem Vogtland Racing-Team in der Formel 3 mitmischen.

Derzeit steht sein Carbon-Bolide noch ohne Werbe-Beklebung in der Garage. Das wird sich in Kürze ändern. Einige Rennsport-Partner konnten bereits gewonnen, verriet der 48-Jährige. "Wir sind auf der Suche nach weiteren Sponsoren." Einfach nur mitfahren will der ehrgeizige Vogtländer im Fahrerfeld nicht. Die Konkurrenz im Cockpit ist um einige Jahre jünger. Das stachelt ihn nur noch mehr an. "Unser Ziel ist es, unter die ersten drei zu kommen."

Genügend Selbstbewusstsein tankte der Betreiber von zwei Aktiv-Parks in Thüringen vorige Saison. Beim Carbonia-Cup setzte er sich mit seinem tschechischen HKC-Racing-Team in der Zwei-Liter-Klasse gegen aufstrebende Talente durch. "Da konnte ich einige Rennen gewinnen." In der Endabrechnung stand der Newcomer ganz oben auf dem Siegertreppchen. "Das war schon aufregend."

Begonnen hat der kometenhafte Aufstieg bei einer Testfahrt in Most. Die Fahrt in der Formel Renault hatte der gelernte Dachklempner geschenkt bekommen. "Da war ich gleich schneller als der Stammfahrer." Vorher gab Luderer bei Events im Driftsport ordentlich Gas. "Zur Szene hab ich heute noch Kontakt."

Schon als Kind war der Unternehmer, der einen Zweitwohnsitz in Tschechien hat, Feuer und Flamme für den Motorsport. "Zu DDR-Zeiten hatte ich leider nie die Möglichkeit, den Sport zu betreiben." Später legte er sich einen alten angerosteten Lada mit Heckantrieb zu. "Mit dem Auto habe ich das Driften gelernt." Ob die aktuelle Saison wie geplant am 17. April auf dem Hungaro-Ring gestartet wird, steht angesichts der allgegenwärtigen Virus-Pandemie in den Sternen. Derzeit hält sich der Grünbacher mit individuellen Training und Taekwondo fit. "Ich hoffe, dass die Saison ohne Ausfälle gefahren werden kann."