Vogtländer erwirtschaften 2,48 Milliarden Euro Umsatz

Bilanz So gut wie heute stand das Vogtland noch nie da

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IHK-Präsident Theodor Kiessling. Foto: Karsten Repert

Plauen. Ganz hinten steht das Vogtland im Wirtschafts-Ranking der Bundesrepublik. Immer wieder veröffentlichen das überregionale Medien wie Focus & Co. Wie passen deren Zahlen zusammen mit dem Aufschwung, von dem man im Vogtland spricht. "Das hat viel mit der ehemaligen DDR zu tun", sagen die einheimischen Experten. Das Vogtland war im Bezirk Karl-Marx-Stadt abgehängt. Die Industrie marode. Die Volkswirtschaft bankrott. Hunderte Ingenieure und Akademiker gingen in den Westen. Das Vogtland hat also einen viel größeren Rückstand aufzuholen.

Die Wohnungskosten sind im Vogtland niedrig

Weil sich aber die Lebenshaltungskosten in und um Plauen, Auerbach, Oelsnitz und Reichenbach im Vergleich zu den Ballungszentren nahezu paradiesisch darstellen, ist eine Art schiefes Bild entstanden. Denn es geht einem Arbeiter in München nicht besser, wenn der alleine für die Miete 1.500 Euro bezahlen muss. "Das steht natürlich nicht in den Statistiken, dass man im Vogtland nur die Hälfte bezahlen muss oder sogar noch weniger", betont IHK-Präsident Theodor Kiessling.

Die neuesten Zahlen, die von der Industrie- und Handelskammer diese Woche präsentiert wurden, sind Zeugnis für den sensationellen Fleiß der Menschen. Das Vogtland ist angekommen auf den internationalen Märkten. Ein Drittel aller Umsätze (Gesamtumsatz 2016: 2,48 Milliarden Euro) erzielten die 14.000 IHK-Unternehmen im Ausland! Theodor Kiessling stellte fest: "Das ist die Wahrheit. So gut wie heute stand das Vogtland noch nie da!" BLICK berichtet in den nächsten Tagen mehr darüber.