Vogtland erwirtschaftet immer mehr Geld

Netzwerk ZIM-Innovationsprogramm des Mittelstandes wird von Oelsnitz aus gesteuert

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Bei Luvo-Impex aus Oelsnitz laufen die Drähte des ZIM-Netzwerkes zusammen. Foto: Pressebüro Repert

Oelsnitz/Plauen. Glaubt zuerst keiner, ist aber so: Das Vogtland erwirtschaftet inzwischen viel Geld. Das wurde kurz vor Weihnachten deutlich. Zur Jahrestagung trafen die ZIM-Netzwerke in Plauen zusammen. Insgesamt 70 Kompetenzpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft nahmen teil. In den Räumlichkeiten des Unternehmens M&S Umweltprojekt verfolgten die 54 Unternehmen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung nur ein Thema. Wie gelangen wir "Von der Idee zum Erfolg: Wie kommt die Innovation in den Markt?"

Hintergrund: Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Hinter dem Luvo-Netzwerkverbund stecken der Öffentlichkeit kaum bekannte Projekte wie "LanoTex", "RaumConTex", "InoEmTex" und "UrbInTex". Das sind alles vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte ZIM-Netzwerke und sie werden von Luvo-Impex aus Oelsnitz betreut.

Erstklassige Referenten, wie die Patentanwältin Carmen Steiniger und Beatrix Weber von der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hof sprachen über Patent- und Internetrecht. Adrian Hotz von der "eCommerce Beratung" in Köln und Uwe Fischer von Progressio Plauen hielten Vorträge mit interessanten Beispielen aus der Welt des "eCommerce". Rege Diskussionen gab es zu den Themen "Zur Schlagkraft von Patenten" und "Was können Unternehmen von Google, Amazon & Co. lernen?" Gastgeber Bernd Märtner, M&S-Geschäftsführer, stellte fest: "Der vogtländische Mittelstand hat in den vergangenen Jahren oftmals spektakuläre Umsätze erwirtschaftet. Der Erfahrungsaustausch mit Wissenschaftlern ist von daher vernünftig, wenn man weiterkommen möchte."