Vogtland-Klinikum legt noch eine Schippe drauf

Bau Grundstein für neue Psychiatrie in Plauen gelegt

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Ministerin Barbara Klepsch und Dr. Oliver Schilling (vorn) vollzogen mit weiteren wichtigen Persönlichkeiten den feierlichen Akt. Foto: Karsten Repert

Plauen. Grundsteinlegung am Helios Vogtland-Klinikum in Plauen. Erneut wird das 128 Jahre alte Krankenhaus erweitert. Die neue Psychiatrie ist nötig, weil immer mehr Menschen unter steigendem Leistungsdruck, wachsenden Anforderungen im Job und dem Alleinsein leiden.

Deshalb wird das Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 5,3 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen mit 4,2 Millionen Euro gefördert. Barbara Klepsch war als Ministerin für Soziales und Verbraucherschutz am Montag nach Plauen gekommen, um gemeinsam mit Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer sowie Dr. Oliver Schilling (Ärztlicher Direktor) und Dr. Francisco Pedrosa Gil (Chefarzt) sowie weiteren wichtigen Persönlichkeiten den feierlichen Akt zu vollziehen.

Nach Klinikangaben ist die Zahl der psychiatrischen Erkrankungen von 2008 bis 2016 um 18 Prozent gestiegen. Schlimme Krankmacher sind die Sucht, die Angst, die Depression und die Demenz. 100 stationäre Betten und 25 Plätze in der Tagesklinik mit Institutsambulanz werden benötigt.

Am Klinikum werden jährlich 100.000 Patienten ambulant und 30.000 Fälle stationär behandelt. 1.100 Mitarbeiter sind am Vogtland-Klinikum beschäftigt.