Vogtland-Klinikum zieht mit Geriatrie um

Medizin Plauen hat das siebentgrößte Krankenhaus im Freistaat Sachsen

Foto: Dr. Heinz Linke/Getty Images

Plauen. Fit für die Zukunft macht sich das Helios Vogtland-Klinikum in Plauen. Denn durch neue Behandlungsmöglichkeiten sinkt in einigen Bereichen die Verweildauer der Patienten.

Umstrukturierung der Geriatrie

Wo früher an einer offenen Wunde operiert wurde, dringt die laparoskopische Chirurgie inzwischen immer öfter nach einem Minischnitt durch ein kleines Loch in den Körper ein. Nach solch einem Eingriff kann der Patient schneller nach Hause. Dann sind Betten frei. Die kosten ein Krankenhaus Geld. Gleichzeitig aber ist in Plauen der Fachbereich der Altersmedizin (Geriatrie) nicht mehr zeitgemäß untergebracht. Und weil es keine Aussicht gibt auf einen Neubau hat sich das Klinikum zum Umbau von Stationsstrukturen entschlossen.

Betten werden gebündelt

Demnach werden im Januar 2018 Betten, die nicht belegt sind, zusammengezogen und im Haus 4 gebündelt. So entsteht im so genannten Haupthaus des Vogtland-Klinikums eine hochmoderne Klinik für Geriatrie. Klinik-Geschäftsführerin Peggy Uhlmann und Dr. Oliver Schilling (Ärztlicher Direktor) teilen mit: "Wir haben dann diesen Bereich mit 53 Betten in 25 Zimmern untergebracht. Die Zahl von insgesamt 620 vollstationären Betten und 33 tagesklinischen Plätzen bleibt unverändert."

78 Kliniken gibt es in Sachsen. Das Helios Vogtland-Klinikum in Plauen ist mit 1.100 Mitarbeitern das siebengrößte Krankenhaus im Freistatt. Jährlich 100.000 Patienten ambulant und 30.000 Fälle stationär behandelt. Jährlich werden in Plauen 100.000 Patienten ambulant und 30.000 Fälle stationär behandelt.