Vogtland will eine Zukunft mit Gastronomie-Nachwuchs

Berufe Der Ausbildungsstandort Falkenstein soll erhalten bleiben

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Foto: SolStock/Getty Images

Falkenstein. "Die Region darf nicht weiter ausbluten! Die Berufsausbildung in der Gastronomie muss im Vogtland bleiben." Das fordern die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas und der Landtagsabgeordnete Sören Voigt.

Die Parteifreunde (beide CDU) machen sich öffentlich für den Erhalt der Berufsausbildung in Falkenstein stark. "Unser Ziel ist es, die berufliche Ausbildung zum Koch, zur Restaurant- und Hotelfachkraft sowie zur Fachkraft im Gastgewerbe auch künftig im Vogtland anzubieten und somit auch den Berufsschulstandort Falkenstein zu erhalten", heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Freistaat Bayern macht es vor

Dazu Yvonne Magwas: "Der Blick hinüber ins Fränkische zeigt, wie durch eine Zusammenarbeit mit der kommunalen Familie zukunftsfähige Landespolitik für die ländlichen Räume gemacht wird. Der Freistaat Bayern baut Autobahnen und Hochschulen in die Peripherie und verlagert Landesbehörden aus München heraus ins Land. Bildung, Infrastruktur und Arbeitsplätze machen den ländlichen Raum zukunftsfähig.

Es ist schon viel zu viel aus der rein finanzpolitischen Sicht zusammengestrichen worden - damit muss Schluss sein", fordern Yvonne Magwas und Sören Voigt. Die sogenannte Leuchtturmpolitik wird von den Vogtländern immer lauter kritisiert.