• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Vom Fast-Absteiger zum Fast-Aufsteiger

Prognose Mehr als 36 Pluspunkte sind möglich für die starken Plauener

Plauen. 

Vor einem Jahr startete Einheit neu. Das Flaggschiff des vogtländischen Handballs rettete sich erst am letzten Spieltag der Saison 2013/2014 vor dem Untergang. Dann kam Trainer Sven Liesegang. Der sagte: "Unser Ziel muss sein: Platz neun oder besser." Dass 2014/2015 Platz zwei herausspringen könnte, daran glaubte niemand. Passiert ist das aber trotzdem uns so darf man dem HC Einheit Plauen mit seiner eingespielten, homogen wirkenden Mannschaft einiges zutrauen. Statistisch gesehen ist der Aufstieg vorprogrammiert. "Die Vizemeister der vergangenen drei Jahre sind anschließend Meister geworden", weiß Trainer Sven Liesegang. Beim HC Einheit tut man jedoch gut daran, weiter bodenständig zu arbeiten. Obwohl die Rot-Weißen auf der Suche nach einem Linkshänder waren, hat man Schnellschüsse vermieden. Nun wurde mit René Pechmann (HC Glauchau) der einzige Neuzugang präsentiert. Gut steht dem HCE zu Gesicht, dass man mit Franz Rudolf (Rückkehrer), Fritz Höppner und Dominik Nimbs drei Eigengewächse zusätzlich im Oberliga-Kader integrieren will. Einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga thematisierte der HC Einheit zur Jahrespressekonferenz nur ganz kurz. "Gedanklich wissen wir, was dann zu tun wäre. Sollte sich eine ähnliche Saison wie die Letzte anbahnen, sind wir vorbereitet", stellte Pressesprecherin Sabrina Lux in Aussicht. Das heißt im Klartext: Der HC Einheit könnte, er muss aber nicht aufsteigen. Die Zielstellung lautet: Mehr als die zuletzt eroberten 36 Pluspunkte holen. "Das wäre dann auf jeden Fall ein guter, einstelliger Tabellenplatz", will sich auch Trainer Sven Liesegang nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.kare



Prospekte