Vom Keller bis zum Dach ist alles saniert

Wiedereröffnung Feuerwehr-Museum verdoppelt Ausstellungsflächen

Lengenfeld. 

Lengenfeld. Aus eins mach zwei. Seit Samstag hat das Vogtländische Feuerwehrmuseum an der Poststraße offiziell zwei Ausstellungs-Gebäude. Der Umbau des alten Feuerwehrhauses begann vor zweieinhalb Jahren. Während der Sanierung blieb der gesamte Museumskomplex geschlossen. Umso größer war die Freude zur Wiedereröffnung. Damit alles perfekt wird, packten Museumsleiter Sebastian Kirsch und seine Mitstreiter buchstäblich bis zur letzten Minute mit an.

Vielen Hürden wurden gemeistert

In den zurückliegenden Monaten ist viel passiert. "Wir konnten unsere Ausstellungsfläche nahezu verdoppeln." Die Bandbreite ist einmalig im Vogtland. Präsentiert werden Exponate von den Anfängen der Brandbekämpfung bis zur deutschen Wiedervereinigung. Das älteste Ausstellungsstück ist ein etwa 400 Jahre alter Eimer aus geflochtenem Stroh. Im Zuge der Maßnahme mussten vom Keller bis zum Dach einige Hürden genommen werden. Zwei Wassereinbrüche machten die Sache nicht einfacher, weiß Kirsch. "Das hat uns mächtig zu schaffen gemacht."

Gestaltung des Außengeländes geplant

Während der Sanierung wurden unter anderem der Keller trockengelegt, eine Heizungsanlage installiert, das Dach neu gedeckt, Fußböden eingebaut und behindertengerechte Toiletten realisiert. Der barrierefreie Zugang zur Ausstellung ist über eine Rampe möglich. In diesem Bereich steht auch noch einer der seltenen Schlauchtürme. Demnächst wollen die Kameraden das Außengelände gestalten. Besucherbusse können unmittelbar vor dem Feuerwehrmuseum parken.