Vom Peng über den Hasenfuß zur Drachensage

Vorgestellt 20 Jahre "Drachenburg Musikanten" in Syrau

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Beatrix und Egbert Pelz. Das Rentier mit der roten Nase ist immer dabei. Foto: Simone Zeh

Syrau. 20 Jahre Drachenburg Musikanten: Beatrix und Egbert Pelz hat die Zeit zusammengeschweißt. 1996 war es, als das Paar von einer Ausschreibung des Landratsamtes für Titel für eine CD "Vogtlandheimat" lasen. "Bea, sagte ich, da machen wir mit", erinnert sich Egbert Pelz.

Er vertonte die Drachensage, schrieb Text und Melodie, holte den Syrauer Männerchor dazu. "In Markneukirchen war die Präsentation. Das Publikum konnte bewerten", erinnert sich Pelz. Und: "Wir waren die Sieger." So gründeten die Syrauer im Jahr 1997 die "Drachenburg Musikanten". Ihr größter Erfolg war die Teilnahme beim Grand Prix der Volksmusik. Auftritte führten sie durchs In- und ins Ausland. Eigentlich hatte der Syrauer ja Karosseriebau gelernt. Aber da war die Liebe zur Musik und zur Bühne. So studierte er neben der Arbeit am Zwickauer Konservatorium Musik. Dann stand Egbert Pelz mit der Band "Variation" auf den Bühnen der Tanzsäle. Bei einem Auftritt im Plauener Kaufhaus-Saal, da war er 18 Jahre alt, tanzte auch eine Theatergruppe Rock'n'Roll.

Mit dabei war Beatrix. "Ich habe sie angeguckt, da hatte es gleich Peng gemacht", sagt er. Es wurde die große Liebe draus. Sie lernte Friseurin, hatte zudem den Berufsausweis als Tänzerin. Er war Berufsmusiker. "Ich wollte eine eigene Band gründen, die "Little Sunshine Band". Doch der Name wurde abgelehnt. "Zu englisch. Da haben wir uns scherzhaft 'Hasenfuß' ausgedacht. Das wurde genehmigt. Um die 300 Auftritte hatten wir im Jahr." Dann kam die Wende. Wie bei vielen Bands brachen die Termine weg. Da erfuhr das Paar, dass in Syrau der Friseur schloss. Innerhalb einer Woche eröffneten die Syrauer ihren Salon. "Wir haben von null angefangen." In diesen Tagen sind es vor allem Weihnachtsauftritte, die sie absolvieren. "Am schönsten ist es, wenn das Publikum begeistert ist und wir nach einem guten Auftritt nach Hause fahren.