Von Magie und Sonnenstäubchen

Musik 25. Stelzenfestspiele bei Reuth am Wochenende

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Ein Konzert in der Festspielscheune wird immer zum Erlebnis. Foto: Simone Zeh

Stelzen/Reuth. Magie, Musik und Fantasie erwartet die Besucher zu den Stelzenfestspielen bei Reuth am Wochenende. Es wird an 25 Jahre Stelzenfestspiele erinnert. Für die, die genauso alt (oder jung) sind, gibt's ein extra Bonbon am Sonntag. Wer so alt ist wie die Stelzenfestspiele, genießt beim Abschlusskonzert freien Eintritt.

Es erklingen die Akademische Festouvertüre von Johannes Brahms, das Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel, Ludwig van Beethovens fünfte Sinfonie und der Stelzentango. Viele Besucher werden sich freuen, dass zum Jubiläum Roderick MacDonald (Boston) Trompete spielt.

Rahmenprogramm mit Musik und Ausstellungen

Ohne Ausstellungen und Performances würde unweigerlich etwas fehlen. Im Wirthaussaal geht es um den "Zauber der Mathematik" von Oliver Niemöller aus Köln. In der Stelzener Scheune im Gehöft Nr. 8 gibt es Spiegelungen. Johannes Dienerowitz (Waldheim) präsentiert generative Fotografie. Er hat zwei Jahre lang das Lichtspiel im Wasser verfolgt, welches den Wehr herunter jagt.

Sonnenstäubchen indes hat Martin Jehnichen (Leipzig) auf den Dachböden in Stelzen eingefangen. Seine Fotografien zeigt er in der Kirche. Dem Jubiläum widmet sich der Samstagabend (24. Juni). Künstler, die ihre Handschrift in Stelzen hinterlassen haben in diesem Vierteljahrhundert, kommen noch einmal zurück.

Zauberer Gabor Vosteen spielt auf fünf Flöten gleichzeitig. Alexander Neander und Wolfram von Bodecker aus Berlin verblüffen mit ihrer Pantomime. Der Leipziger Roland Keil ist mit Feuerzauber dabei.