Vor der Drachenhöhle Syrau wird gerade tief unten gebaut

Auf der Straße vor der Drachenhöhle in Syrau wird kräftig gebaut. Es herrscht Vollsperrung. Was das für die Drachenhöhle bedeutet. Und: Das Höhlenfest findet statt.

Syrau

Nicht so weit unten wie im Reich von Justus in der Drachenhöhle, aber dennoch tief unter der Erde wird in Syrau gebaut.

Die Paul-Seifert-Straße, parallel zur Ortsdurchfahrt B 282 verlaufend, wird grundhaft saniert.

Enrico Neidel und seine Kollegen von der ausführenden Baufirma Knoll aus Oberlosa sind hier mit großer Technik tätig.

Zeitplan: Fertigstellung bis 23. Oktober vorgesehen

„Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden, wie die Bauarbeiten derzeit verlaufen“, sagte Michael Frisch, Bürgermeister von Rosenbach, jüngst zur Gemeinderatssitzung. Bis voraussichtlich 23. Oktober soll alles fertig sein.

Drachenhöhle spürt Folgen: Parkplatzsituation und Besucherzahlen

Als schwierige Situation beschreibt Drachenhöhlen-Chefin Manuela Schindler die Parkplatz-Situation durch den Straßenbau. „Die Besucher parken am Ortseingang aus Richtung Plauen kommend.“ Es könnten durchaus mehr Parkplätze sein. Busse parken unterhalb der Drachenhöhle beim ehemaligen Cafe Syrau.

Hier stellt Manuela Schindler die Schilder individuell auf oder dreht sie. „Leider merken wir es trotzdem an den Besucherzahlen“, sagt Manuela Schindler. Auch die Einnahmen durch die kostenpflichten Parkplätze vor dem Höhlengelände fehlen.

Zusätzliche Parkfläche gepachtet – auch zum Höhlenfest nutzbar

Vor dem Ortseingang aus Plauen kommend hat die Gemeinde eine Fläche für Parkplätze gepachtet, ein Fußweg zur Höhle ist dennoch nötig.

Auch zum Höhlenfest vom 7. bis 9. August, da können die Parkflächen von den Besuchern genutzt werden. Der Dorfclub Syrau führt das Fest durch.

Gemeinschaftsbaumaßnahme mit ZWAV und MitNetz Strom

Die Bauarbeiten sind eine Gemeinschaftsbaumaßnahme der Gemeinde Rosenbach mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser Vogtland (ZWAV) sowie der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH (MitNetz Strom). Die Kosten liegen bei 1,16 Millionen Euro.

Kosten und Förderung: Gemeindeanteil für Straße, Wege und Beleuchtung

Gegliedert ist der Bau in mehrere Teile, wobei der erste die Sanierung der Fahrbahn, der Gehwege, der Parkplätze und die Ortsbeleuchtung beinhaltet. Für diesen Teil ist die Gemeinde Rosenbach zuständig, bei 886.410 Euro liegen die Kosten. Gefördert wird der Bau mit 307.055 Euro vom Freistaat Sachsen.

Die weiteren Teilabschnitte, die allesamt parallel verlaufen, beinhalten die Arbeiten des ZWAVs (Mischwasser- und Trinkwasserkanal) sowie die Mittelspannungstrasse von MitNetz Strom.

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