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Vorfreude auf neue Technik für die Sternwarte Rodewisch

Sternwarte Installation des neuen Fernrohrs rückt näher

Rodewisch. 

Rodewisch. Für Sternwarten-Leiter Olaf Graf erfüllte sich ein Traum. Als zweiter Sachse überhaupt war er vor zwei Jahren mit einer speziell ausgestatteten Boeing in der Stratosphäre unterwegs. Die Maschine mit dem Vogtländer an Bord hob in der kalifornischen Mojave-Wüste ab. Von seinen Eindrücken rund um die Mission gibt es inzwischen eine Planetariums-Show in Rodewisch. Nach den Wartungsarbeiten bei der Lufthansa in Hamburg und den geplanten Flügen über Deutschland werde das Programm "50.000 Fuß über dem Meer - An Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA" ergänzt, verriet Graf. Ab dieser Woche ist die Maschine auf dem Flugfeld Köln/Bonn stationiert. In der Sternwarte an der Rützengrüner Straße ist derweil alles für den Einbau des neuen Fernrohrs in der Kuppel der Beobachtungsplattform vorbereitet.

Lieferung ist für März geplant

Die Anlieferung wird laut Graf in der ersten Märzhälfte erwartet. Bei der beauftragten Firma vor den Toren Münchens laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nach Einschätzung des ambitionierten Hobby-Astronomen ist die Installation der Technik sehr aufwendig. Nachdem die Instrumente eingepasst und angeschlossen sind, können Besucher den Sternenhimmel durch die neue Optik sowie über einen großen Monitor betrachten. Darüber hinaus freuen sich die Rodewischer Himmels-Späher über neue Foto-Technik. So können Himmelsobjekte und besondere Ereignisse in bester Qualität aufgenommen werden. Zwei weitere Fernrohre werden für die öffentliche Beobachtung in einem separaten Bereich installiert und mit einer zusätzlichen Kamera verbunden. Möglich sind dann auch Liveübertragungen ins Foyer und Planetarium der Sternwarte.



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