Vorräte an lebensrettenden Blutprodukten sind knapp

Blutspendedienst Versorgungslage angespannt bis kritisch

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Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost bittet dringend um Blutspenden. Archivfoto: Karsten Repert

Plauen. Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost hat sich am Montag gemeldet. Er bittet dringend um Unterstützung. Um die Patientenversorgung mit Blutpräparaten in Sachsen zu sichern, werden Blutspenden benötigt. DRK-Sprecherin Kerstin Schweiger teilt mit: "Die derzeitige Versorgungslage ist angespannt bis kritisch. Während der zurückliegenden Ferien blieben die vom DRK angebotenen Blutspendetermine weniger gut besucht. Es ist ein Rückgang der Spendenbereitschaft zu verzeichnen."

Blut ist maximal 42 Tage außerhalb des Körpers haltbar

Dies hat Auswirkungen auf die Versorgungslange mit Blutpräparaten. Die Vorräte an den lebensrettenden Blutprodukten in den Depots des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost sind stark minimiert. Nur durch das Engagement möglichst zahlreicher Blutspender kann gewährleistet werden, dass Patienten in den Kliniken und Arztpraxen versorgt werden können.

Denn Blutprodukte haben nur eine sehr geringe Haltbarkeit von maximal 42 Tagen. Die oftmals im Rahmen der Behandlung von Krebserkrankungen benötigten Thrombozytenkonzentrate sind sogar nur fünf Tage einsetzbar. Im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage im Mai sind Blutspenden jetzt ein unverzichtbarer Beitrag zur Versorgungssicherung. Alle Termine unter www.blutspende.de (Servicetelefon 0800-11 949 11).