Wacker-Fußballcamp in Plauen: 70 Kinder trainieren eine Woche lang

Von früh bis spät ging es in der Ostvorstadt rund

Plauen

Das 22. Wacker-Fußball-Camp war mit 70 Kindern und Jugendlichen wieder einmal ausverkauft. Am Freitagnachmittag ist es zu Ende gegangen. Nachwuchsleiter Andreas Seidel und die 15 Betreuer kümmerten sich in der Ostvorstadt eine Woche lang von früh bis spät um den Flohzirkus.

Nur geschlafen wurde zu Hause. Die Talente kamen aus Vereinen wie dem SV Merkur Oelsnitz, Rapid Chemnitz, Erzgebirge Aue, dem 1. FC Ranch Plauen, FSV Bau Weischlitz und sogar aus Dresden.

Ben‘s Opa war berühmt

Ben Rödel vom Gastgeber, dem 1. FC Wacker Plauen, war auch dabei. Der Neunjährige hat einen regional berühmten Opa. Dietmar Rödel gehört zu den ehemaligen Wema-Helden, die einst tausende Fans begeisterten.

Der Opa schaute jeden Tag beim Training zu: „Die machen das gut hier bei der Wacker. Das bringt die Jungs und Mädels wirklich voran.“ Was kaum einer der anderen Eltern ahnte: „Dietmar Rödel war einer der besten Vorstopper seiner Zeit. Er hat sogar drei Jahre für Vorwärts Plauen in der 2. Liga gespielt und war auf dem Sprung in die 1. Liga“, erzählt sein Mitspieler Gerd Sesselmann.

Bei Wacker Plauen hat sogar mal ein Deutscher Meister gespielt

Aus Plauen stammen einige großartige Fußballer. Unter anderem der Deutsche Meister Chris Löwe, dessen Karriere beim 1. FC Wacker begann.

Das 22. Wacker-Fußballcamp ging an diesem Freitag, dem 31.Juli, mit einem Eltern-Kind-Spiel und der Auswertung durch das Trainerteam zu Ende. Bemerkenswert: Viele der Trainer nehmen extra eine Woche Urlaub, um im Camp ehrenamtlich die Kinder anzuleiten. Bei den Temperaturen in dieser Woche war das ziemlich strapaziös.

Sportleressen kommt gut an

Spirelli mit Tomatensoße, Jagdwurst und Käse. Beefsteak mit Kartoffelbrei und Soße. Hähnchenschnitzel mit Babymöhrchen und Kartoffeln. Und heute gab es Gulasch mit Knödeln.

Das „Sportleressen“ lieferte erneut der Catering & Partyservice Vogtland. „Alles ganz lecker. Gerne wieder“, hieß es in der Küche des 1. FC Wacker.

Ein großes Dankeschön schickt der Verein auch an die vielen unsichtbaren Helfer um Madlen Dörschel.

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