Waldbad Rodau feiert 40. Geburtstag

Jubiläum Ohne Förderverein geht es jedoch nicht

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Schwimmmeister Christian Schubert (r.) und Peter Fröde vom Förderverein Waldbad Rodau am großen Schwimmbecken. Foto: Simone Zeh  Foto: Simone Zeh

Rodau. Das Rodauer Waldbad hat geöffnet. Die Becken sind gefüllt, die Außenanlagen in Ordnung. "Zum Glück hatten wir nach dem Winter keine technischen Schäden", sagt Christian Schubert aus Görschnitz, der die Freizeitanlage am Rande seit mehreren Jahren zusammen mit seinem Vater Andreas Schubert betreibt. Etwa einmal pro Woche hatte in der kalten Jahreszeit im Bad nach dem Rechten gesehen, vor allem nach den Leitungen, wenn es extrem kalt war.

Natürlich hoffen die Pächter auf einen schönen Sommer. "Die letzten zwei Jahre waren hart. Das Wetter war nicht so toll und es gab ringsum Straßensperrungen", so Christian Schubert. Aus Richtung Syrau kommend, sei es auch jetzt noch schwierig, müsse man doch eine Umleitung fahren.

"Bei uns ist das Wasser immer wärmer"

Das Wasser im Sport- und im Nichtschwimmerbecken wird durch Solar erwärmt. "Bei uns ist das Wasser immer etwa zwei Grad wärmer als in anderen Freibädern", so Schubert. "23 bis 24 Grad Wassertemperatur haben wir im Sommer." Gerne genutzt werden der Beachvolleyballplatz und die Wasserrutsche, auch die großzügige Liegewiese, die teils im Schatten der Bäume liegt, wird von den Besuchern geschätzt.

"Was uns noch von anderen Freibädern unterscheidet, ist die Lage mitten in der Natur. Unser Klientel sind überwiegend Familien und Senioren", sagt der Schwimmmeister, der auch das Seepferdchen abnimmt und sogar Schnuppertauchen anbietet. "Gerne kommen Besucher aus Plauen zu uns, weil es so ruhig hier ist." Für die gesamte Saison wird noch jemand gesucht, der den Imbiss übernimmt.

Im Juni wird gefeiert

Das Badfest zum 40. Geburtstag steigt am Samstag, 16. Juni. Dann sind Aufführungen Bogenschießen und Tombola geplant. Das Fest wird vom Förderverein organisiert. Ohne diesen ginge einiges nicht. Einer, der fast jeden Tag vorbei kommt, ist Peter Fröde. Der rüstige Senior ist kein Rodauer, sondern wohnt in Dehles. "Ich war früher schon immer gerne hier", erzählt er. Als Landschaftsgärtner ist die Pflege der Außenanlagen bei ihm und dem Verein mit 20 Mitgliedern in guten Händen.