Waldbrand bei Plauen: Maßnahmen im „Schwarzen Holz“ zeigen Wirkung – Einsatzkräfte bleiben vor Ort

Einsatz hält Kameraden in Atem

Plauen
 

Ein ausgedehnter Waldbrand hält seit dem Dienstagabend zahlreiche Einsatzkräfte im Plauener Ortsteil Meßbach in Atem. Im sogenannten „Schwarzen Holz“ haben sich die Flammen nach Angaben der Stadt Plauen inzwischen auf einer Fläche von rund vier Hektar ausgebreitet. Rund 120 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Wegen des schwer zugänglichen Geländes gestalten sich die Löscharbeiten aufwendig.

Sämtliche Plauener Feuerwehren im Einsatz

Der Einsatz begann gegen 18.18 Uhr mit der Meldung über einen Vegetationsbrand im Bereich des Touristenwegs in Meßbach. Zunächst rückten die Berufsfeuerwehr Plauen einschließlich des Einsatzführungsdienstes sowie die Freiwilligen Feuerwehren Straßberg-Neundorf, Stadtmitte und Thiergarten aus.

Zahlreiche Kräfte nachalarmiert

Im Laufe des Abends wurde das Aufgebot erheblich verstärkt. Inzwischen sind sämtliche Feuerwehren der Stadt Plauen mit mehr als 20 Fahrzeugen im Einsatz. Zusätzlich wurden Kräfte aus Neumark, Oelsnitz und Pausa zur Unterstützung alarmiert.

Insgesamt kämpfen nach Angaben der Stadt rund 120 Feuerwehrleute in vier Einsatzabschnitten gegen die Flammen.

Feuerwehr muss zu Fuß zum Brand

Eine besondere Herausforderung stellt das Gelände dar. Der betroffene Waldabschnitt kann nicht mit Einsatzfahrzeugen befahren werden. Die Feuerwehrleute müssen deshalb zu Fuß zu den Brandstellen vordringen.

Auch die Wasserversorgung ist entsprechend aufwendig. Über längere Strecken müssen Schlauchleitungen von Hand ausgerollt und immer wieder verlängert werden.

Zur Erkundung des Brandgebietes aus der Luft setzt die Johanniter-Unfall-Hilfe eine Drohne ein. Auch Polizei und Rettungsdienst befinden sich vor Ort.

B173 teilweise gesperrt

Die Auswirkungen des Großeinsatzes sind auch auf der Bundesstraße 173 zu spüren. Auf Höhe der Abzweigung Thiergarten in Meßbach ist ein Teilabschnitt der B173 wegen der Löscharbeiten gesperrt. Autofahrer sollen den Bereich weiträumig umfahren.

Bevölkerungswarnung ausgelöst

Für die Bevölkerung wurde zudem über die Warn-App NINA eine Warnmeldung im Umkreis von zwei Kilometern herausgegeben. Anwohner innerhalb des betroffenen Bereichs sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

Löscharbeiten dauern voraussichtlich noch lange an

Oberste Priorität der Einsatzkräfte ist es derzeit, eine weitere Ausbreitung des Waldbrandes zu verhindern. Die laufenden Löschmaßnahmen zeigen nach Angaben der Stadt Wirkung.

Eine schnelle Entwarnung ist allerdings nicht zu erwarten. Aufgrund der Größe des betroffenen Gebietes und der schwierigen Zugänglichkeit dürfte der Einsatz noch längere Zeit andauern.

Wie der Brand im „Schwarzen Holz“ entstanden ist, ist derzeit noch unklar.

Update der Stadt Plauen vom 12. August, 6.23 Uhr

Wie die Stadt Plauen berichtet verschafften sich um kurz vor 6 Uhr die Einsatzkräfte mit der Drohne ein aktuelles Bild der Lage. Es zeigt sich, dass die offenen Flammen deutlich eingegrenzt werden konnten. Jedoch ist der Boden noch sehr heiß, weswegen die Löscharbeiten voraussichtlich noch länger andauern werden – mindestens den gesamten Mittwoch (12. August) sowie voraussichtlich die Nacht zur Kontrolle.

„Gegen 6 Uhr erfolgte eine erneute Alarmierung von Einsatzkräften zur Verstärkung der aktuell im Einsatz befindlichen Kräfte. Uns hilft aktuell, dass die Luft hier vor Ort sehr feucht und kühl ist, was einen positiven Effekt auf die Löscharbeiten hat“, so René Schreiter, Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung.

Gegen 7.30 Uhr werden Löschhubschrauber aus Dresden erwartet, die die Löscharbeiten aus der Luft zusätzlich unterstützen sollen. Die Löscharbeiten werden parallel am Boden weiter fortgesetzt.

Die Bundesstraße 173 ist aktuell wieder für den Verkehr freigegeben. Es ist jedoch weiterhin mit Verkehrseinschränkungen durch Einsatzfahrzeige zu rechnen.

Löschhubschrauber treffen später als erwartet ein

Nach einer aktuellen Lagebesprechung zum Einsatzgeschehen werden die Löschhubschrauber voraussichtlich zwischen 8 und 9 Uhr am Einsatzort eintreffen. Die Wasserentnahme soll dann aus der Talsperre Pirk erfolgen. Aktuell gibt es sehr viele Glutnester, die generelle Ausbreitung des Feuers konnte aber erfolgreich eingedämmt werden.

Hubschrauber im Einsatz - Straßensperrungen

Aktuell wird der Wassertank an den Löschhubschrauber angehängt und es gibt einen erneuten Lageeinsatz. Anschließend fliegt der Hubschrauber an die Talsperre Pirk, um Wasser aufzunehmen. Gestartet wird mit 500 Litern Wasser je Löschvorgang. Die Wassermenge kann auf bis zu 900 Liter erhöht werden. Im Einsatz ist aktuell ein Polizeihubschrauber des Sächsischen Staatsministeriums des Innern aus Dresden, der gezielt für solche Einsätze ausgerüstet ist. Etwa 10.30 Uhr kommt ein weiterer Hubschrauber zum Einsatzort und wird mit unterstützen.

Zudem wurde eine Straßensperrung an der Kreuzung Unterlosaer Straße/Am Schwarzen Holz eingerichtet. Ein Durchkommen ist dort aktuell nicht möglich. Auch am Touristenweg ist eine Sperrung eingerichtet. Auch am Reuthhübel ist jetzt die Zufahrt zum Touristenweg gesperrt, ebenso wie in Unterlosa am Meßbacher Weg an der Kreuzung Taltitzer Weg.

Im Einsatz sind aktuell 35 Fahrzeuge (einschließlich Hubschrauber) und 115 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Plauen, der Freiwilligen Feuerwehren Thiergarten, Straßberg-Neundorf, Plauen-Stadtmitte, Stöckigt, Zwoschwitz, Kauschwitz, Oelsnitz, Pausa, Markneukirchen, Neumark und Zeulenroda sowie der Wasserwacht Pirk, der Johanniter und der Polizei.

Der Löschhubschrauber hat bereits 2.200 Liter Wasser abgeworfen. Im weiteren Verlauf werden die Wirkung überprüft und weitere Flüge durchgeführt. Der Einsatz des zweiten Hubschraubers folgt dann unmittelbar.

Update der Stadt Plauen am 12. August, 13.20 Uhr

Nach einer Brandschau-Begehung durch Patrick Heinritz (Fachgebietsleiter Brandschutz) und René Schreiter (Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung) zeigt der Einsatz von Löschhubschraubern erste sichtbare Erfolge. Dennoch bleibt die Lage im Waldgebiet anspruchsvoll: Durch auffrischenden Wind flammen verteilt liegende, teils verdeckte Glutnester immer wieder auf.

Wie Einsatzleiter Mario Wetzstein mitteilt, reicht der Einsatz aus der Luft allein nicht aus, um den Brand nachhaltig unter Kontrolle zu bringen. Entscheidend ist eine Kombination zusammen mit der Arbeit direkt am Boden. Um die Brandherde effektiv zu bekämpfen, ist die Einsatzstelle am Boden in zwei Abschnitte unterteilt.

Insgesamt 52 Feuerwehrleute leisten im unwegsamen Gelände körperliche Schwerstarbeit. Die Einsatzkräfte fahren mit Großtanklöschfahrzeugen über das Wegenetz so nah wie möglich an die Brandherde heran. Von dort aus werden Schlauchleitungen tief in das Dickicht verlegt, um die Glutnester direkt am Boden manuell abzulöschen.

Zwischen den Hubschrauberbesatzungen und den Bodentruppen besteht eine Sicherheitsabstimmung. Sobald ein Löschhubschrauber zum Wasserabwurf ansetzt, ziehen sich die Kräfte am Boden zum Eigenschutz vorübergehend aus dem betroffenen Bereich zurück.

Sobald der Hubschrauber den Bereich verlassen hat, rücken die Feuerwehrleute unmittelbar nach, um das Wasser am Boden effizient zu verteilen und verdeckte Nester aufzuspüren.

Nur diese Kombination beider Löschmethoden kann den Brand nachhaltig unter Kontrolle bringen.

Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.

Update der Stadt Plauen, gegen 14 Uhr

Da aktuell die Löschhubschrauber in regelmäßigen Abständen Wasser aus der Talsperre Pirk entnehmen und deswegen unter anderem auch über die Staumauer fliegen, wird darum gebeten, den Bereich der Talsperre Pirk, insbesondere die Staumauer zu meiden. Dadurch sollen mögliche Gefahren für Besucher und Beeinträchtigungen der Löscharbeiten vermieden werden.

Update der Stadt Plauen am 12. August, gegen 18.50 Uhr

Die Bekämpfung des Waldbrandes im Bereich „Schwarzes Holz“ im Plauener Ortsteil Meßbach wird weiterhin fortgeführt. Derzeit befinden sich rund 130 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren der Region, Katastrophenschutz, Technischem Hilfswerk (THW) und Polizei sowie Rettungszweckverband vor Ort im Einsatz. Aufgrund der Witterungs- und Bodenlage ist mit einem Abschluss der Löscharbeiten innerhalb der nächsten Stunden nicht zu rechnen; der Einsatz wird sich über die Nacht erstrecken.

Bedingungen im Unterholz: Auffrischender Wind erschwert die Löscharbeiten vor Ort, da im Unterholz kontinuierlich neue Glutnester aufflammen. Zur Bekämpfung dieser Brandherde wurde zusätzliche Technik – darunter Löschrucksäcke und Einreißhaken – aus benachbarten Landkreisen nachgefordert. Das THW prüft derzeit den Aufbau einer stabilen Löschwasserversorgung über die Hanglagen, um die Versorgung an den Brandstellen zu sichern.

Einsatz der Löschhubschrauber wird morgen fortgesetzt: Die aus der Luft unterstützenden Löschhubschrauber haben ihren Betrieb gegen 17.30 Uhr vorerst eingestellt. Der Lufteinsatz wird am morgigen Tag ab etwa 9 Uhr wieder aufgenommen. Für die Nachtstunden hoffen die Einsatzkräfte auf abflauenden Wind und sinkende Temperaturen im einstelligen Bereich, was das Abkühlen der Glutnester begünstigen würde.

Dank des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Steffen Zenner hob den gemeinsamen Einsatz aller Beteiligten hervor:

„Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern vor Ort – ob von den Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, dem Katastrophenschutz oder der Polizei. Diese Sonderlage zeigt einmal mehr, wie wichtig das behördenübergreifende Zusammenspiel in solchen Situationen ist. Die Witterung mit Wind und hohen Temperaturen stellt bei der Brandbekämpfung eine Anforderung dar, die nur gemeinsam bewältigt werden kann.“

Update der dpa, 13.08.

Die Löscharbeiten bei dem Waldbrand nahe Plauen dauerten auch am dritten Tag an. Die betroffene Fläche liege weiterhin konstant bei rund sieben Hektar, teilte die Stadt am Donnerstagabend mit. Rund 120 Einsatzkräfte und Helfer seien derzeit vor Ort. Im Laufe des Donnerstags seien die Einsatzkräfte planmäßig ausgetauscht worden. Einsatzleiter Patrick Heinritz sagte, es sei noch immer nicht abschätzbar, wie lange die Bekämpfung des Waldbrandes dauern werde. Das sei stark wetterabhängig.

Die Löscharbeiten liefen ohne Unterbrechung weiter. Die Wasserversorgung sei inzwischen voll in Betrieb. Unter anderem würden Ringregner das Areal dauerhaft befeuchten. Diese Bewässerungsgeräte - auch als Kreisregner bekannt - verteilen Wasser gleichmäßig im Kreis über den Boden.

Bereits in der Nacht auf Donnerstag hatte das Technische Hilfswerk (THW) mit 50 Einsatzkräften beim Aufbau einer festen Wasserversorgung geholfen. Für den schwer zugänglichen Hangbereich sollte zudem erneut ein Löschhubschrauber zum Einsatz kommen.

Hohe Temperaturen erschweren Löscharbeiten Generell werde der Brand mit „viel Handarbeit mit Schaufeln und Hacken“ bekämpft, erklärte Heinritz. Damit würden Glutnester freigelegt und erstickt. Eine Drohne mit Wärmebildkamera unterstützt die Einsatzkräfte.

Die hohen Temperaturen machen den Einsatzkräften nach Angaben der Stadt weiterhin zu schaffen. Auch für Freitag werde mit Hitze gerechnet. Erleichterung erhoffen sich die Kräfte von der nächtlichen Abkühlung auf etwa elf Grad.

Brandort schwer zugänglich Das Feuer war am Dienstagabend im Gebiet „Schwarzes Holz“ ausgebrochen. Betroffen ist eine Waldfläche, die wegen der Hanglage und des vielen Unterholzes schwer zugänglich sind. Zudem liegt der Einsatzort in einem Trinkwasserschutzgebiet, weshalb kein Löschschaum eingesetzt werden kann. Der Brand werde ausschließlich mit Wasser und per Handarbeit bekämpft, hieß es.

Das Betretungsverbot für den betroffenen Wald gilt weiterhin. Die Ermittlungen zur Brandursache können nach Angaben der Stadt erst beginnen, wenn das Feuer vollständig gelöscht ist. Das Waldgebiet sei derzeit noch nicht begehbar.

Die Stadt hatte von einem der größten Brände der vergangenen Jahrzehnte in der Region gesprochen. „Wir reden hier von dem größten Brandereignis, das wir in den Wäldern und auf den Feldern in den letzten 30 Jahren hatten“, hatte Oberbürgermeister Steffen Zenner (CDU) gesagt.

Update der Stadt Plauen am 14. August, gegen 16.06 Uhr

Die Löscharbeiten im „Schwarzen Holz“ zeigen weiterhin die gewünschte Wirkung. Die am Freitagvormittag eingeleiteten Maßnahmen werden fortgesetzt. Dazu gehören die Bekämpfung von Glutnestern mit handgeführten Rohren, der Einsatz von Kreisregnern sowie die Arbeiten mit schwerer Forsttechnik.

Die eingesetzte Bodenfräse hat den unteren Randbereich in Richtung der Ortslage Unterlosa inzwischen erfolgreich bearbeitet. Feuerwehrkräfte begleiten die Arbeiten und löschen freigelegte Glutnester unmittelbar ab.

Obwohl die Temperaturen und der Wind im Tagesverlauf zunehmen, kam es bislang weder zu einem erneuten Aufflammen noch zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers. Das Einsatzgebiet wird weiterhin mit Drohnentechnik kontrolliert. Sobald dabei eine erhöhte Wärmeentwicklung festgestellt wird, können die Kräfte am Boden frühzeitig eingreifen.

In der Nacht bleiben rund 20 bis 25 Feuerwehrkräfte vor Ort. Das Technische Hilfswerk hält weiterhin die Wasserversorgung von der Ortslage Unterlosa bis zum Einsatzgebiet aufrecht. Auch am Samstag werden Einsatzkräfte am Berg präsent sein und die verbliebenen Glutnester weiter bearbeiten. Die Zahl der eingesetzten Kräfte wird schrittweise reduziert.

Aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen, der trockenen Böden und des Windes bleibt die Lage jedoch angespannt. Die Einsatzkräfte befinden sich weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft.

Patrick Heinritz, Fachgebietsleiter Brandschutz, richtet deshalb einen dringenden Appell an die Bevölkerung:

„Allen Schulanfängern wünsche ich für morgen zunächst alles Gute und viel Glück für den neuen Lebensabschnitt. Gleichzeitig appelliere ich eindringlich an Eltern und Verwandte: Bitte verzichten Sie am Wochenende vollständig auf Feuerwerk und Pyrotechnik. Die Böden sind ausgetrocknet, der Wind nimmt zu und die Sonneneinstrahlung ist stark. Bitte meiden Sie außerdem die Wälder so gut es geht, damit keine weiteren Gefahren entstehen.“ Die über die Warn-App NINA veröffentlichte Warnung vor Rauchbelästigung konnte inzwischen aufgehoben werden.

Update der Stadt Plauen am 15. August, gegen 7.36 Uhr

Die Brandbekämpfung im Waldgebiet „Schwarzes Holz“ verläuft weiterhin erfolgreich. Wie die Einsatzleitung am frühen Morgen des Samstags mitteilt, konnte die Anzahl der Einsatzkräfte vor Ort inzwischen planmäßig reduziert werden. Die Gesamtausdehnung des Brandgebiets ist unverändert stabil bei rund 7 Hektar. Die Gesamtentwicklung zeichnet sich weiterhin vorsichtig positiv ab.

Update der dpa, 16.08.

Die Stadt Plauen zieht am Sonntagmorgen ein positives Zwischenfazit zum Waldbrand im „Schwarzen Holz“. Die Lage habe sich „maßgeblich entspannt“, heißt es in einer Mitteilung.

Im Laufe des Samstagnachmittags sowie in der vergangenen Nacht habe es im Einsatzgebiet „kaum noch nennenswerte Feststellungen“ gegeben. Mit Drohnenunterstützung löschten die Einsatzkräfte demnach in der Nacht noch einzelne Glutnester ab. Der Waldbesitzer setzte am Samstag die Aufräumarbeiten mit schweren Forstmaschinen fort.

„Dass wir heute diesen Stand erreichen konnten, ist das Ergebnis eines extrem professionellen Einsatzes aller Beteiligten“, erklärte Einsatzleiter Patrick Heinritz. Der Fokus liege nun auf der weiteren Nachsorge, es wurden keine neuen Brandherde entdeckt. Die Lage bleibe unter Beobachtung, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, hieß es weiter. „Das Wetter sollte uns heute in die Karten spielen.“ Seit den Morgenstunden regne es vor Ort.

Der Waldbrand zwischen Meßbach und Thiergarten war am Dienstagabend ausgebrochen. Wegen der Hanglage und des vielen Unterholzes ist das Gebiet für die Einsatzkräfte schwer zugänglich. Zudem liegt der Einsatzort in einem Trinkwasserschutzgebiet.


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