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Chemnitz

Waldpark Grünheide: "Die schwierigen Monate kommen noch"

Tourismus Waldpark-Chef zieht ernüchternde Bilanz - Umsätze sind um die Hälfte eingebrochen

Grünheide. 

Grünheide. Die Umsätze im Waldpark Grünheide sind in diesem Jahr um die Hälfte eingebrochen. Geschäftsführer Joachim Otto rechnet mit über einer Million Euro weniger. Obwohl Bund und Land schnell mit Finanzspritzen halfen, könnte es im Winter wieder eng werden, befürchtet auch Hardy Spitzner. Der Chef des Landesverbandes der Kinder-und Jugenderholungszentren (Kiez) besprach am Mittwoch im Waldpark gemeinsam mit Otto, Landespolitikern und Behördenvertretern die aktuelle Lage im Ferienpark. "Die schwierigen Monate kommen noch", glaubt Spitzner. Eigentlich ist jetzt die Zeit, wo Vereine und Schulklassen fürs Jahr planen. Doch Planungssicherheit gibt es in Corona-Zeiten nicht, musste Otto zur Kenntnis nehmen. "Die Liquiditätsfrage stellt sich immer wieder neu." Obwohl es im August einen Aufwärtstrend gegeben hat, bleiben die Unsicherheiten. Die Kunden buchen jetzt eher kurzfristig. "Wir fahren weiter auf Sicht."

"Die Nummer ziehen wir jetzt durch"

Die Bilanz der vergangenen Monate ist ernüchternd. Im Waldpark waren in diesem Jahr rund 64.000 Übernachtungen geplant. Otto rechnet mit nicht einmal der Hälfte. Nichtsdestotrotz hält der Waldpark-Chef am Plan der Sanierung des Gästehauses "Plauen" fest. "Die Nummer ziehen wir jetzt durch." In die Modernisierung des Gebäudes sollen 800.000 Euro investiert werden. Davon werden nach Informationen von Otto 70 Prozent gefördert. Damit Eigenanteile reduziert werden können, fordern Kietz-Verantwortlichen von den Landespolitikern eine Umschichtung der Fördermittel auf die wichtigsten Projekte.



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